January 19

Work out fitness für einen stärkeren alltag

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Stell dir vor, du hast spürbar mehr Energie im Alltag, kannst Stress viel besser wegstecken und fühlst dich einfach rundum wohl in deiner Haut. Genau das ist es, worum es bei einem guten work out fitness Programm geht – es ist keine kurzfristige Quälerei, sondern eine nachhaltige Investition in deine Lebensqualität.

Warum ein gutes work out fitness dein leben verändert

Fitness-Frau mit Wasserflasche strahlt Freude aus, umgeben von lebhaften Farbspritzern auf weißem Hintergrund.

Vielleicht kennst du das: Der Tag ist vollgepackt, der Akku leer und der Gedanke an Sport fühlt sich wie eine weitere unüberwindbare Hürde an. Aber genau hier liegt der Knackpunkt. Ein regelmässiges, gut durchdachtes Training ist so viel mehr als nur körperliche Anstrengung. Es ist ein mächtiges Werkzeug, um deinen mentalen Fokus zu schärfen und die täglichen Herausforderungen mit einer neuen Gelassenheit anzugehen.

Mit diesem Wunsch, fitter zu werden, bist du übrigens in bester Gesellschaft. Die Fitnessbranche in der Schweiz erlebt gerade einen riesigen Aufschwung. Die Zahl der aktiven Fitnessstudio-Mitglieder hat mit 1,37 Millionen Menschen einen neuen Rekord erreicht. Das heisst, dass bereits 15,2 Prozent aller Schweizerinnen und Schweizer aktiv in einem Studio trainieren – ein klares Zeichen dafür, wie wichtig Gesundheit und Bewegung für uns geworden sind.

Finde die freude an der bewegung

Der entscheidende Faktor für langfristigen Erfolg? Eine Aktivität finden, die dir wirklich Spass macht. Es geht nicht darum, dich durch ein Programm zu quälen, das du hasst. Es geht darum, eine Routine zu finden, die sich gut anfühlt und nahtlos in dein Leben passt.

Hier sind ein paar Denkanstösse, die dir den Start erleichtern können:

  • Fokussiere dich auf das Gefühl danach: Denk an diese grossartige Energie und den klaren Kopf, den du nach einem guten Training hast. Das ist deine Belohnung.
  • Gemeinschaft statt Wettbewerb: Such dir ein Umfeld, in dem du dich unterstützt und motiviert fühlst, anstatt unter Druck gesetzt zu werden. Zum Beispiel ein kleines, familiäres Studio oder eine Laufgruppe im Park.
  • Kleine schritte, grosse wirkung: Du musst nicht von null auf hundert starten. Schon zwei oder drei feste Trainingstermine pro Woche können einen riesigen Unterschied machen.

Der erste Schritt ist oft der schwierigste, aber auch der wichtigste. Es geht nicht um Perfektion, sondern einfach darum, anzufangen und dranzubleiben. Finde deinen Rhythmus, und du wirst bald merken, wie positiv sich die Bewegung auf dein ganzes Leben auswirkt.

Dein start in eine neue routine

Gerade am Anfang ist eine unterstützende Atmosphäre Gold wert, um die anfängliche Motivation in eine feste Gewohnheit zu verwandeln. Bei uns findest du genau das: eine Gemeinschaft, die dich willkommen heisst und dich anfeuert, egal an welchem Punkt du gerade stehst. Wir helfen dir, die richtigen Übungen für deine Ziele zu finden und dabei Spass am Prozess zu haben.

Um dir den Einstieg noch einfacher zu machen, schau dir unseren Guide an, wie du mit 100 gesunden Routinen das Fitness-Geheimnis entschlüsseln kannst – der perfekte Begleiter für deine Reise.

Der aufbau deines perfekten workouts

Ein wirklich starkes Work out ist weit mehr als nur eine zufällige Abfolge von Übungen. Es ist ein durchdachtes System. Ein guter Trainingsplan folgt einer klaren Struktur, die deinen Körper optimal vorbereitet, ihn richtig fordert und ihm danach hilft, sich wieder zu erholen. Wenn du diese Phasen verinnerlichst, holst du nicht nur das Maximum aus deinem Training raus, sondern minimierst auch das Risiko, dich zu verletzen.

Jedes effektive Training, egal welches Ziel du verfolgst, lässt sich in vier wesentliche Bausteine gliedern. Jeder einzelne Teil hat seinen festen Platz und trägt entscheidend zum Gesamterfolg bei.

Die folgende Tabelle gibt dir einen schnellen Überblick über die vier Phasen, die jedes deiner Workouts haben sollte. Sie fasst zusammen, wie lange jede Phase dauert und welchen spezifischen Nutzen sie für deinen Körper hat – vom Aufwärmen bis zur Regeneration.

Übersicht der workout-komponenten

Phase Dauer (ca.) Ziele & Nutzen
Dynamisches Warm-up 5–10 Minuten Kreislauf aktivieren, Körpertemperatur erhöhen, Gelenke und Muskeln auf die Belastung vorbereiten, Verletzungsprävention.
Krafttraining oder HIIT 20–45 Minuten Muskelaufbau (Kraft), maximale Fettverbrennung und Ausdauersteigerung (HIIT), Setzen des entscheidenden Trainingsreizes.
Cool-down 5–10 Minuten Puls langsam senken, Übergang zur Erholung einleiten, Laktatabbau unterstützen, Muskelkater vorbeugen.
Mobility & Stretching 5–10 Minuten Beweglichkeit verbessern, Muskelverspannungen lösen, langfristige Gelenkgesundheit fördern.

Jede dieser Phasen ist ein Puzzleteil, das dein Training komplett und nachhaltig erfolgreich macht. Lass uns die einzelnen Schritte jetzt genauer unter die Lupe nehmen.

Phase 1: Das dynamische warm-up

Vergiss das alte Bild vom statischen Dehnen vor dem Sport, bei dem du minutenlang eine Position hältst. Ein modernes, smartes Warm-up ist dynamisch, aktiv und bringt dich auf Touren. Das Ziel ist es, den Kreislauf in Schwung zu bringen, die Körperkerntemperatur leicht zu erhöhen und deine Muskeln und Gelenke gezielt auf das vorzubereiten, was gleich kommt.

Stell es dir wie den Motor deines Autos an einem kalten Morgen vor – du würdest auch nicht sofort mit Vollgas losfahren, oder?

  • So geht’s: Starte mit 5 bis 10 Minuten leichten Cardio-Übungen. Hampelmänner, lockeres Seilspringen oder Laufen an Ort und Stelle sind perfekt.
  • Danach: Mache dynamische Bewegungen, die deine späteren Übungen quasi in einer leichten Version nachahmen. Dazu gehören Armkreisen, Beinpendel, Ausfallschritte mit einer leichten Rumpfdrehung oder "Cat-Cow" für die Wirbelsäule.

Dieser gezielte Start sorgt dafür, dass dein Körper für die eigentliche Anstrengung bereit ist und deine Muskeln effizienter arbeiten können.

Phase 2: Krafttraining oder HIIT als herzstück

Jetzt geht’s ans Eingemachte. Im Hauptteil deines Workouts setzt du die entscheidenden Reize, die dich deinem Ziel näherbringen. Hier hast du im Grunde zwei grosse Optionen: klassisches Krafttraining für Muskelaufbau und Definition oder ein knackiges High-Intensity Interval Training (HIIT) für maximale Fettverbrennung und eine top Ausdauer.

Krafttraining konzentriert sich auf kontrollierte Bewegungen gegen einen Widerstand. Das können Gewichte sein, aber auch dein eigenes Körpergewicht. Du stärkst damit gezielt deine Muskulatur, was nicht nur für eine athletische Figur sorgt, sondern auch deinen Grundumsatz erhöht. Heisst: Du verbrennst selbst in Ruhe mehr Kalorien. Gerade für Einsteiger sind Körpergewichtsübungen ideal. In unserem Guide zum Full body workout with your own weight findest du jede Menge Inspiration und passende Übungen dafür.

HIIT ist das genaue Gegenteil: kurz, aber brutal intensiv. Du wechselst zwischen maximaler Belastung (z. B. 30 Sekunden Sprints) und ganz kurzen Erholungsphasen (z. B. 15 Sekunden Pause). Das jagt deinen Stoffwechsel durch die Decke und sorgt für einen mega Nachbrenneffekt – du verbrennst also auch Stunden nach dem Training noch zusätzliche Kalorien.

Phase 3: Cool-down und mobility

Nachdem du alles gegeben hast, ist es extrem wichtig, deinem Körper das Signal zu geben: "Okay, jetzt darfst du runterfahren." Ein gezieltes Cool-down hilft dir, deinen Puls langsam zu senken und den Übergang von voller Action zur Erholung sanft zu gestalten.

Diese Phase wird leider oft aus Zeitmangel übersprungen, dabei ist sie Gold wert für deine Regeneration.

  • Leichtes Auslaufen oder Ausradeln: 5 Minuten auf dem Laufband oder Velo bei minimaler Intensität sind ideal.
  • Statisches Dehnen: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für sanftes, statisches Dehnen. Halte die Dehnung für die beanspruchten Muskelgruppen jeweils für 20 bis 30 Sekunden. Zum Beispiel die Dehnung für die Oberschenkelvorderseite im Stehen.
  • Mobility-Arbeit: Nutze die Zeit für gezielte Beweglichkeitsübungen. Ein paar Runden mit der Faszienrolle über Oberschenkel und Rücken können Wunder wirken.

Ein bewusster Abschluss deines Workouts hilft dir nicht nur, Muskelkater zu reduzieren. Er sorgt vor allem dafür, dass du langfristig beweglich, geschmeidig und leistungsfähig bleibst.

Praxiserprobte Wochenpläne, die wirklich in deinen Alltag passen

Die beste Trainingstheorie ist wertlos, wenn sie sich nicht in deinem echten Leben umsetzen lässt. Deshalb schauen wir uns jetzt an, wie du dein work out fitness Programm perfekt in deinen Alltag integrierst – egal, wie vollgepackt er auch sein mag. Ein guter Plan ist flexibel, motivierend und vor allem: machbar.

Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, eine Struktur zu finden, die sich an dich anpasst, nicht umgekehrt. Es geht nicht darum, dein Leben um das Training zu planen, sondern das Training clever in dein bestehendes Leben einzubauen.

Die folgende Infografik hilft dir bei der ersten, grundlegenden Entscheidung: Welches Hauptziel verfolgst du gerade mit deinem Workout?

Entscheidungsbaum für Workout-Ziele: Wähle dein Ziel zwischen Muskelaufbau, Fettverbrennung und allgemeiner Fitness.

Wie du siehst, führen verschiedene Wege zu unterschiedlichen Ergebnissen. Deine Entscheidung für Muskelaufbau, Fettverbrennung oder allgemeine Fitness legt den Grundstein für die Art und Intensität deines Trainingsplans.

Plan 1: Für Vielbeschäftigte mit vollem Terminkalender

Dein Kalender platzt aus allen Nähten und Zeit ist dein kostbarstes Gut? Dann ist dieser Plan genau für dich. Wir setzen auf kurze, knackige Einheiten, die maximale Ergebnisse in minimaler Zeit liefern.

  • Montag (25 Min): HIIT-Workout. Der Fokus liegt auf Ganzkörperübungen wie Burpees, Mountain Climbers und Kettlebell Swings. Zum Beispiel 4 Runden à 45 Sekunden Belastung und 15 Sekunden Pause.
  • Mittwoch (30 Min): Kraft-Zirkel. Wähle 5 Übungen (z.B. Kniebeugen, Liegestütze, Rudern) und absolviere 3 Runden mit je 12 Wiederholungen. Die Pausen zwischen den Übungen bleiben kurz.
  • Freitag (20 Min): Aktive Erholung. Ein flotter Spaziergang in der Mittagspause oder eine kurze Yoga-Session am Abend, um Verspannungen zu lösen und den Kopf freizukriegen.

Der entscheidende Faktor bei diesem Plan ist die Intensität. Wenn die Zeit knapp ist, musst du in diesen Minuten alles geben. So bringst du deinen Stoffwechsel auf Hochtouren und profitierst noch Stunden später vom Nachbrenneffekt.

Plan 2: Für Mütter und den turbulenten Familienalltag

Als Mutter brauchst du vor allem zwei Dinge: Flexibilität und Übungen, die deinen Körper nach Schwangerschaft und Geburt gezielt stärken. Dieser Plan lässt sich ganz einfach an den unvorhersehbaren Alltag mit Kindern anpassen.

  • Dienstag (30 Min): Beckenboden & Core. Gezielte Übungen zur Stärkung der Körpermitte und für die Rückbildung. Perfekt für die Zeit, in der das Baby schläft.
  • Donnerstag (45 Min): Ganzkörper-Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht. Ausfallschritte, Glute Bridges und leichte Ruderübungen sind ideal. Die Einheit lässt sich auch super in zwei 20-Minuten-Blöcke aufteilen.
  • Samstag (60 Min): Familien-Aktivität. Eine lange Wanderung, eine Fahrradtour oder gemeinsames Schwimmen im Sommer. Bewegung, die Spass macht und die ganze Familie einbindet.

Hier geht es darum, sich selbst etwas Gutes zu tun, ohne zusätzlichen Stress zu erzeugen. Jede Bewegung zählt.

Plan 3: Für Fortgeschrittene, die neue Reize suchen

Du trainierst schon länger und willst Plateaus durchbrechen? Dieser Plan kombiniert schwere Kraft- und intensive Ausdauereinheiten, um deine Performance auf das nächste Level zu heben.

  • Monday: Schweres Unterkörper-Krafttraining (Fokus: Kniebeugen, Kreuzheben).
  • Tuesday: HIIT auf dem Rudergerät oder Airbike (z.B. 10 Runden à 1 Minute Sprint, 1 Minute Pause).
  • Wednesday: Aktive Regeneration (Mobility & leichtes Stretching).
  • Thursday: Schweres Oberkörper-Krafttraining (Fokus: Bankdrücken, Klimmzüge).
  • Saturday: Längere Ausdauereinheit (Laufen, Radfahren) oder ein anspruchsvolles Zirkeltraining.

Wenn du noch mehr Struktur und frische Ideen suchst, hol dir Inspiration in einem gut durchdachten Gym-Kursplan. Dort findest du oft neue Ansätze und kannst dich von der Energie der Gruppe mitreissen lassen.

Sieh diese Pläne als eine Art Vorlage. Zögere nicht, sie an deine Bedürfnisse, deine Energie und deine Woche anzupassen. Das Wichtigste ist, dass du auf deinen Körper hörst und einen Rhythmus findest, der langfristig für dich funktioniert.

Wie du motiviert bleibst und Plateaus durchbrichst

Der Anfang ist geschafft, die erste Routine sitzt. Aber was passiert, wenn die anfängliche Euphorie verfliegt und der Schweinehund wieder lauter bellt? Genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Langfristig dranzubleiben und sich kontinuierlich zu steigern, das ist der wahre Schlüssel für deinen Erfolg im work out fitness. Denn ohne neue Reize gewöhnt sich dein Körper an die Belastung, und die Fortschritte bleiben aus.

Das Zauberwort heisst progressive Überlastung. Klingt technisch, ist aber ganz einfach: Du musst dein Training über die Zeit immer ein kleines bisschen anspruchsvoller gestalten. Nur so gibst du deinen Muskeln einen Grund, weiter zu wachsen und deine Ausdauer zu verbessern.

Setze schrittweise neue Trainingsreize

Die Kunst liegt darin, die Belastung so zu steigern, dass du deinen Körper forderst, aber nicht überforderst. Stillstand ist der grösste Motivationskiller. Sobald du merkst, dass dir eine Übung zu leichtfällt, ist es Zeit für den nächsten Schritt.

Hier sind drei simple Wege, wie du sofort mehr Intensität reinbringen kannst:

  • Mehr Gewicht draufpacken: Wenn du deine Kniebeugen mit einem bestimmten Gewicht sauber über die geforderten Wiederholungen schaffst, greif beim nächsten Mal zur nächstschwereren Hantel. So einfach ist das.
  • Wiederholungen oder Sätze steigern: Du schaffst locker 10 Wiederholungen? Super, dann probier beim nächsten Mal, 12 saubere Wiederholungen hinzubekommen. Oder häng einfach noch einen kompletten Satz hinten dran.
  • Pausen verkürzen: Reduzier deine Pausen zwischen den Sätzen mal um 15 Sekunden. Das erhöht die Trainingsdichte ungemein und bringt dein Herz-Kreislauf-System ordentlich auf Touren.

Dein Körper ist ein Anpassungskünstler. Gib ihm einen Grund, sich zu verändern, indem du ihn regelmässig aus seiner Komfortzone lockst. Kleine, aber konstante Anpassungen sind dabei viel wirksamer als plötzliche, riesige Sprünge, die dich nur aus der Bahn werfen.

Mach deine Erfolge sichtbar

Was du nicht misst, kannst du nicht verbessern. Klingt abgedroschen, stimmt aber zu 100 %. Deine Fortschritte zu dokumentieren, ist einer der stärksten Motivatoren überhaupt. Es macht deinen Erfolg greifbar und zeigt dir schwarz auf weiss, wie weit du schon gekommen bist – gerade an den Tagen, an denen du dich vielleicht mal nicht so stark fühlst.

Ein simples Notizbuch oder eine App auf dem Handy genügen völlig. Schreib dir nach jedem Training kurz auf: welche Übung, welches Gewicht, wie viele Wiederholungen. So siehst du sofort, wo du dich gesteigert hast und wo dein nächstes kleines Ziel liegt.

Finde deine Community

Alleine zu kämpfen, ist verdammt hart. Gemeinsam zu wachsen, ist nicht nur einfacher, sondern macht auch viel mehr Spass. Eine gute Gemeinschaft kann den Unterschied machen, ob du nach einem Tief wieder aufstehst oder das Handtuch wirfst. Such dir Leute, die deine Ziele teilen und dich anfeuern, statt dich auszubremsen.

Zusammen in einer positiven Atmosphäre zu trainieren, in der es um Unterstützung statt um Konkurrenz geht, entfacht eine unglaubliche Dynamik. Wenn du siehst, wie andere an ihre Grenzen gehen, spornt dich das an, es ihnen gleichzutun. Feiert eure Erfolge gemeinsam und helft euch durch die harten Phasen. Diese soziale Verbindung ist oft das Puzzleteil, das für nachhaltigen Erfolg gefehlt hat.

Regeneration: Der schlüssel zu deinem trainingserfolg

Eine Frau dehnt sich auf einer Yogamatte, mit Wasser und einer Faszienrolle daneben, vor blau-violettem Hintergrund.

Ein anstrengendes Work-out ist geschafft, du fühlst dich gut – aber die Arbeit ist damit noch lange nicht getan. Viele glauben, Muskeln wachsen während des Trainings. Doch die wahre Magie, der eigentliche Fortschritt, passiert erst danach: in der Regenerationsphase.

Stell es dir so vor: Im Training setzt du Reize. Du forderst deine Muskeln heraus und verursachst dabei winzig kleine Risse im Gewebe. Das ist völlig normal und gewollt. Stärker wirst du aber erst, wenn dein Körper in der Pause danach diese "Schäden" repariert und die Muskelfasern dicker und widerstandsfähiger wieder aufbaut.

Regeneration ist kein passives Warten oder gar ein Zeichen von Schwäche. Sie ist ein aktiver Prozess und die entscheidende Komponente, die es dir überhaupt erst ermöglicht, langfristig Leistung aufzubauen und verletzungsfrei zu bleiben.

Dieser Prozess nennt sich Superkompensation. Gibst du deinem Körper nicht die nötige Zeit dafür, stagnierst du nicht nur, sondern riskierst Übertraining und Verletzungen.

Dein wichtigstes werkzeug: schlaf

Der unangefochtene Champion der Regeneration ist und bleibt guter Schlaf. Nachts schüttet dein Körper Wachstumshormone aus, die für die Reparaturprozesse in den Muskeln unerlässlich sind. Sieben bis neun Stunden pro Nacht sollten daher dein absolutes Minimum sein.

Hier sind ein paar simple, aber wirkungsvolle Tipps für besseren Schlaf:

  • Bildschirme aus: Das blaue Licht von Handy oder Laptop hemmt die Produktion des Schlafhormons Melatonin. Leg die Geräte mindestens eine Stunde vor dem Schlafen zur Seite.
  • Kühle Umgebung: Eine Raumtemperatur um die 18 Grad Celsius hat sich als ideal für tiefen, erholsamen Schlaf erwiesen.
  • Feste Routine: Versuche, auch am Wochenende ungefähr zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen und aufzustehen. Dein Körper liebt diesen Rhythmus.

Schon kleine Änderungen können deine Erholung – und damit deine Leistung im nächsten Training – massiv verbessern.

Aktive erholung: sanfte bewegung für schnellere fortschritte

Regeneration heisst nicht, dass du dich gar nicht mehr bewegen sollst. Ganz im Gegenteil: Leichte Aktivität an trainingsfreien Tagen, die sogenannte aktive Erholung, kann den Prozess sogar beschleunigen.

Sanfte Bewegung kurbelt die Durchblutung an. Das hilft, Stoffwechselabfallprodukte wie Laktat schneller abzutransportieren und gleichzeitig wichtige Nährstoffe zur Reparatur in die Muskelzellen zu schleusen.

So kann deine aktive Erholung aussehen:

  • Lockere Spaziergänge: A 30-minütiger Spaziergang an der frischen Luft wirkt Wunder, nicht nur für die Muskeln, sondern auch für den Kopf.
  • Mobility-Flows: Gezielte Beweglichkeitsübungen wie zum Beispiel sanfte Yoga-Posen lösen Verspannungen und halten deine Gelenke geschmeidig.
  • Sanftes Dehnen: Nach einem ganz leichten Aufwärmen kannst du die beanspruchten Muskelpartien vorsichtig dehnen.
  • Kältereize: Eine kalte Dusche nach dem Training oder sogar ein kurzes Eisbad kann Entzündungen im Körper reduzieren und die Regeneration fördern.

Vergiss dabei nicht die Rolle der Ernährung. Direkt nach dem Training braucht dein Körper eine Mischung aus Proteinen (für die Muskelreparatur) und Kohlenhydraten (zum Auffüllen der Energiespeicher). Ein Quark mit Früchten oder ein Proteinshake mit einer Banane sind hierfür perfekt geeignet. Wenn du diese Bausteine gezielt einsetzt, gibst du deinem Körper genau das, was er braucht, um stärker als zuvor zurückzukommen.

Wie fitness am arbeitsplatz ganze teams stärkt

Gesunde, motivierte Mitarbeitende sind ohne Frage das Fundament jedes erfolgreichen Unternehmens. Fitness ist längst keine reine Privatsache mehr – sie hat sich zu einem zentralen Baustein für eine moderne, produktive Unternehmenskultur entwickelt. Ein durchdachtes work out fitness Programm fürs Team ist dabei eine Investition, die sich gleich mehrfach auszahlt.

Dabei geht es um so viel mehr als nur körperliche Ertüchtigung. Gemeinsame sportliche Aktivitäten schweissen ein Team zusammen, bauen spürbar Stress ab und können sogar die krankheitsbedingten Ausfallzeiten im Unternehmen senken.

Mehr als nur ein workout – eine investition in den teamgeist

Wenn ihr als Team zusammen schwitzt, an eure Grenzen geht und dabei auch noch Spass habt, entsteht eine ganz neue Art von Verbundenheit. Ein wöchentliches Team-Bootcamp oder eine gemeinsame Yoga-Session in der Mittagspause bricht die gewohnten Hierarchien auf und stärkt das Vertrauen untereinander auf eine sehr direkte, menschliche Weise.

Diese positiven Effekte sickern direkt in den Arbeitsalltag durch:

  • Bessere Kommunikation: Wer sich ausserhalb des Büros auf einer anderen Ebene kennenlernt, tauscht sich auch im Job offener und ehrlicher aus.
  • Gesteigerte Moral: Das Gefühl, als Team gemeinsam etwas zu schaffen, stärkt die Motivation und das Engagement jedes Einzelnen ungemein.
  • Höhere Resilienz: Es ist erwiesen, dass regelmässige Bewegung dabei hilft, Stress abzubauen. Das macht nicht nur den Einzelnen, sondern das ganze Team mental widerstandsfähiger.

Corporate-Health-Programme sind also keine reinen Kostenfaktoren. Sie sind vielmehr strategische Werkzeuge, um die Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit im gesamten Unternehmen zu steigern.

Der wirtschaftliche nutzen von firmenfitness

Der wachsende Fokus auf Gesundheit macht sich auch in den Zahlen bemerkbar. Die Schweizer Fitnessbranche hat eine beachtliche wirtschaftliche Grösse erreicht und wächst kontinuierlich. Die Branche generierte zuletzt einen Umsatz von 1,30 Milliarden Schweizer Franken, was einem beeindruckenden Anstieg von 7,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese Zahlen belegen, wie tief das Gesundheitsbewusstsein in der Gesellschaft verankert ist. Mehr über die Entwicklungen der Fitnessbranche in den DACH-Ländern kannst du hier nachlesen.

In die Gesundheit der eigenen Mitarbeitenden zu investieren, ist eine der smartesten Entscheidungen, die ein Unternehmen für seine Zukunft treffen kann. Das Ergebnis sind nicht nur gesündere und glücklichere Menschen, sondern auch ein messbar erfolgreicheres Geschäft.

Stell dir ein gemeinsames Bootcamp vor: Hier lernen sich Kolleginnen und Kollegen in einem völlig neuen Umfeld kennen, feuern sich gegenseitig an und überwinden zusammen Hürden. Diese Art von Erfahrung schweissen ein Team zusammen und schaffen eine positive Dynamik, die weit über das Training hinauswirkt. Fitness am Arbeitsplatz ist eine klassische Win-Win-Situation.


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tags

fitness für anfänger, ganzheitliche fitness, hiit workout, trainingsplan erstellen, work out fitness


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