February 17

Pilates für Anfänger: Dein ultimativer Einstiegsleitaden – Starte jetzt durch

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Herzlich willkommen! Dies ist dein Einstiegsleitfaden, um mit Pilates wirklich durchzustarten. Hier erfährst du alles, was du für deine ersten Schritte brauchst. Pilates ist weit mehr als nur ein Workout – es ist ein ganzheitliches Training, das deine Tiefenmuskulatur kräftigt, deine Haltung aufrichtet und dein Gefühl für den eigenen Körper revolutioniert. Es ist der perfekte Weg, um von Grund auf Kraft, Flexibilität und eine innere Balance aufzubauen.

Was Pilates wirklich ist und warum es dein Leben verändern kann

Hast du schon mal von Pilates gehört, aber nie ganz verstanden, was dahintersteckt? Vergiss für einen Moment trockene Definitionen und stell dir deinen Körper lieber wie ein fein abgestimmtes Orchester vor.

Jeder Muskel, jede Sehne, jeder Knochen hat seine ganz eigene Aufgabe. Pilates ist dabei der Dirigent, der dafür sorgt, dass alle Elemente perfekt harmonieren – von der tiefsten Rumpfmuskulatur bis in die Zehenspitzen.

Die von Joseph Pilates entwickelte Methode zielt nicht einfach auf einzelne Muskeln ab. Der wahre Kern liegt im Aufbau eines starken Zentrums, dem sogenannten „Powerhouse“. Das ist dein Kraftzentrum aus Bauch-, Rücken-, Beckenboden- und Zwerchfellmuskulatur. Stell es dir als das Fundament vor, auf dem jede einzelne Bewegung deines Körpers aufbaut. Ein gutes Beispiel ist das Heben einer schweren Kiste: Mit einem starken Powerhouse hebst du aus der Körpermitte und schützt deinen Rücken.

Mehr als nur ein Workout

Pilates ist keine blosse Abfolge von Übungen; es ist eine bewusste Praxis, die deinen Körper und Geist wieder zusammenbringt. Jede Bewegung wird langsam, kontrolliert und mit voller Konzentration ausgeführt. Dieser achtsame Ansatz hilft dir, eine völlig neue Verbindung zu deinem Körper aufzubauen. Du lernst, ihn besser zu spüren und seine Signale zu verstehen.

Genau das macht Pilates für Anfänger so ideal:

  • Kraft von innen heraus: Du baust funktionale Stärke auf, die dich im Alltag wirklich unterstützt – egal, ob du Einkäufe trägst oder lange am Schreibtisch sitzt.
  • Mehr Flexibilität: Durch die fliessenden Bewegungen werden Muskeln und Faszien sanft gedehnt. Das verbessert nicht nur deine Beweglichkeit, sondern löst auch hartnäckige Verspannungen, zum Beispiel im Nackenbereich nach einem langen Arbeitstag.
  • Eine bessere Haltung: Ein starkes Powerhouse richtet deine Wirbelsäule ganz natürlich auf und ist die beste Prävention gegen Rückenschmerzen. Einer der schönsten Nebeneffekte ist eine aufrechte, selbstbewusste Ausstrahlung. Wertvolle Improve posture exercises findest du auch hier.
  • Mentale Auszeit: Die Konzentration auf die präzise Bewegung und die tiefe Atmung beruhigt dein Nervensystem und ist ein unglaublich wirksames Mittel gegen Stress.

Pilates ist die vollständige Koordination von Körper, Geist und Seele. – Joseph Pilates

Diese Methode ist eine echte Einladung, dich bewusst mit dir selbst auseinanderzusetzen.

Dein Start in einer wachsenden Community

Mit dem Wunsch nach einem gesünderen Lebensstil bist du definitiv nicht allein. Die Fitnessbranche in der Schweiz wächst stetig, was den Einstieg so einfach wie nie macht. Schon im Jahr 2023 trainierte mehr als jeder siebte Mensch hierzulande regelmässig in einem Fitnesscenter. Diese etablierte Infrastruktur hilft dir, qualifizierte Kurse zu finden – so wie bei uns in den Templeshape-Studios in Zürich.

Mit Pilates investierst du nicht nur in deine Fitness, sondern in dein gesamtes Wohlbefinden. Du schaffst eine stabile Basis für einen starken, beweglichen und bewussten Körper, der dich zuverlässig durchs Leben trägt.

Die sechs Pilates Prinzipien als dein innerer Kompass

Pilates ist so viel mehr als nur eine Aneinanderreihung von Übungen – es ist eine Philosophie für bewusste Bewegung. Um wirklich in die Tiefe zu gehen und die volle Wirkung zu spüren, brauchst du eine Art inneren Kompass. Und genau das sind die sechs fundamentalen Pilates-Prinzipien. Sie leiten jede einzelne Bewegung, die du machst.

Sieh sie nicht als starre Regeln, sondern vielmehr als Werkzeuge. Sie helfen dir, vom reinen Nachahmen ins bewusste Fühlen zu kommen. Genau hier liegt der Schlüssel, warum eine einzige, achtsam ausgeführte Wiederholung oft mehr bewirkt als zehn unkonzentrierte. Gemeinsam sorgen diese Prinzipien dafür, dass du nicht nur weisst, what du tust, sondern auch warum and like du es tust.

Dein Kraftzentrum aktivieren

Im Herzen der Pilates-Methode liegt die Zentrierung. Alles, wirklich alles, beginnt in deiner Körpermitte – dem sogenannten «Powerhouse». Dieses Kraftzentrum ist ein komplexes Zusammenspiel deiner tiefen Bauchmuskeln, der Muskulatur entlang deiner Wirbelsäule, deines Beckenbodens und deines Zwerchfells.

Stell dir einfach vor, du ziehst einen inneren Reissverschluss langsam und kontrolliert von deinem Schambein bis hoch zum Brustbein. Mit dieser simplen Vorstellung aktivierst du genau die Muskeln, die deinen Rumpf stabilisieren und jede einzelne Bewegung aus einer starken Mitte heraus unterstützen. Möchtest du tiefer eintauchen? Erfahre, wie du deine Core-Stabilität für jedes Alter verbessern kannst.

Dieses stabile Fundament ist der Ausgangspunkt für alles, was folgt.

Körper und Geist in Einklang bringen

Sobald dein Zentrum wach ist, kommen die anderen Prinzipien ins Spiel. Sie bauen aufeinander auf und sind untrennbar miteinander verwoben. Nur so holst du aus jeder Übung das Maximum heraus.

  • Kontrolle: Jede Bewegung ist gewollt, langsam und bewusst ausgeführt. Du lässt Schwung links liegen und überlässt stattdessen deinen Muskeln die Arbeit. Denk immer daran: Qualität schlägt Quantität.
  • Konzentration: Dein Geist ist voll und ganz bei der Sache. Du lenkst deine Aufmerksamkeit auf die Muskeln, die gerade arbeiten, und auf die saubere Ausführung.
  • Atmung: Dein Atem ist der Taktgeber. Eine tiefe, bewusste Atmung versorgt deine Muskeln optimal mit Sauerstoff. Sie hilft dir, Anspannung loszulassen und Bewegungen kraftvoll zu unterstützen.
  • Präzision: Hier geht es um die Details. Die exakte Ausrichtung deines Körpers – von den Schulterblättern bis zu den Zehenspitzen – ist entscheidend für die Wirksamkeit und Sicherheit deines Trainings.
  • Bewegungsfluss: Die Übergänge zwischen den Übungen sind genauso wichtig wie die Übungen selbst. Deine Bewegungen sollten geschmeidig und anmutig ineinanderfliessen, fast wie bei einem Tanz.

Die folgende Grafik veranschaulicht wunderbar, wie Pilates als zentrales Element deinen Körper, deinen Geist und deine Haltung miteinander verbindet.

Diagramm zu Pilates Grundlagen, das die Verbindung von Körper, Geist und Haltung erklärt. Pilates stärkt den Körper und verbessert die Haltung.

Diese Visualisierung macht deutlich: Die Prinzipien wirken nicht für sich allein, sondern bilden ein zusammenhängendes System, das dir zu einem ganzheitlichen Wohlbefinden verhilft.

Achtsamkeit in Bewegung umsetzen

Du wirst schnell merken, dass diese Prinzipien weit über die Trainingsmatte hinauswirken. Konzentration und bewusste Atmung sind im Grunde genommen Achtsamkeitsübungen für Anfänger, die dir helfen, auch im Alltag deinen inneren Anker zu finden.

Die Kunst des Pilates besteht darin, die Kontrolle über deinen Körper, deinen Geist und deine Muskeln zu erlangen. Es ist die bewusste Steuerung jeder Muskelbewegung, die zählt.

Wenn du lernst, dich voll und ganz auf eine Bewegung zu fokussieren, trainierst du gleichzeitig deine Fähigkeit, im Alltag präsenter zu sein. Die bewusste Atmung, die dich im Training zur Ruhe bringt, wird zu einem unschätzbaren Werkzeug in stressigen Momenten. Pilates schenkt dir also nicht nur einen starken Körper, sondern auch einen klaren und fokussierten Geist.

So bereitest du dich auf deine erste Pilates Stunde vor

Der Gedanke an die erste Pilates-Stunde? Für viele ist das mit einer Mischung aus Vorfreude und ein bisschen Nervosität verbunden. Du betrittst einen neuen Raum, probierst unbekannte Bewegungen aus, triffst auf neue Gesichter. Aber keine Sorge: Genau dieses Kribbeln ist oft der Anfang von etwas richtig Gutem. Sieh diesen Abschnitt als deine persönliche Checkliste, damit du entspannt, selbstbewusst und perfekt vorbereitet in dein erstes Training gehst.

Ganz ehrlich, eines der grössten Hindernisse ist oft die eigene Unsicherheit. Was soll ich bloss anziehen? Muss ich schon super flexibel sein, um da mitzukommen? Die Antworten sind viel einfacher, als du vielleicht denkst – und sollen dir vor allem eines nehmen: jeglichen Druck.

Was du wirklich für den Start brauchst

Die beste Nachricht gleich zu Beginn: Du brauchst kein teures Spezial-Equipment. Der Fokus liegt voll und ganz auf dir und deinem Körper. Das Allerwichtigste ist, dass du dich wohlfühlst und dich frei bewegen kannst.

Hier ist eine kurze Liste für deine Trainingstasche:

  • Comfortable clothing: Am besten eignet sich Kleidung, die relativ eng anliegt, dich aber nicht einengt. Denk an Leggings und ein passendes Oberteil. Der Grund ist simpel: So kann dein Trainer oder deine Trainerin deine Haltung und Bewegungsabläufe gut sehen und dir gezielte, präzise Korrekturen geben.
  • Socken oder barfuss: Pilates wird oft barfuss oder mit speziellen Anti-Rutsch-Socken praktiziert. Das gibt dir nicht nur besseren Halt auf der Matte, sondern stärkt ganz nebenbei auch noch deine Fussmuskulatur.
  • Wasserflasche und ein kleines Handtuch: Auch wenn Pilates sehr kontrolliert und nicht übermässig schweisstreibend aussieht, ist es ein intensives Training für deine Tiefenmuskulatur. Genügend zu trinken ist also immer eine gute Idee.

Und ganz wichtig: Du musst weder Vorkenntnisse mitbringen noch besonders gelenkig sein. Pilates ist eine Praxis, die dich genau dort abholt, wo du gerade stehst. Flexibilität und Kraft sind das Result des Trainings, nicht die Voraussetzung dafür.

Das richtige Studio für dich finden

Die Wahl des Studios spielt eine riesige Rolle für deine gesamte Erfahrung. Suche nach einer Atmosphäre, in der du dich wirklich unterstützt und willkommen fühlst. Gerade als Anfänger profitierst du enorm von kleinen Gruppen und aufmerksamen Instruktoren, die Zeit für dich haben.

Der Pilates-Boom in der Schweiz hat eine unglaubliche Vielfalt an Studios hervorgebracht. Mit über 100 Studio-Neueröffnungen allein in einem Jahr ist die Auswahl so gross wie nie. Das ist super für dich, denn es bedeutet, dass du Zugang zu top ausgebildeten Lehrkräften und hochwertiger Ausstattung hast.

In unseren Templeshape-Studios, wie dem Health Temple CITY oder AIRPORT, legen wir genau darauf grössten Wert: eine persönliche Betreuung und spezielle Kurse, die perfekt auf Einsteiger zugeschnitten sind.

Deine erste Stunde ist ein Dialog. Es geht nicht um Perfektion, sondern darum, deinen Körper auf eine neue Art und Weise kennenzulernen. Sei neugierig, stelle Fragen und geniesse den Prozess.

Was dich in deiner ersten Stunde erwartet

Eine typische Anfängerstunde folgt einer klaren, bewährten Struktur. So fühlst du dich sicher und wirst Schritt für Schritt an die Methode herangeführt.

  1. Ankommen und Gespräch: Deine Stunde beginnt meist mit einem kurzen Check-in. Nutze diese Chance! Erzähle deinem Trainer, ob du körperliche Besonderheiten hast, alte Verletzungen oder einfach nur bestimmte Ziele.
  2. Warm-up: Mit sanften Mobilisations- und Atemübungen wecken wir deinen Körper auf und bereiten ihn auf das vor, was kommt.
  3. Grundübungen auf der Matte: Jetzt geht es ans Eingemachte. Du lernst die ersten fundamentalen Übungen kennen und spürst, wie du dein „Powerhouse“ – deine tiefe Rumpfmuskulatur – aktivierst. Der Fokus liegt ganz auf der korrekten Ausführung und der Verbindung von Atmung und Bewegung.
  4. Cool-down: Die Stunde klingt mit gezielten Dehnungen und einer kurzen Entspannungsphase aus. Das hilft deinem Nervensystem, wieder herunterzufahren.

Deine erste Stunde ist der erste, wichtigste Schritt. Wenn du jetzt neugierig geworden bist und es selbst ausprobieren möchtest, kannst du bei uns ganz unkompliziert starten. Erfahre hier alles über deine unverbindliche Probestunde bei Templeshape in Zürich.

Grundlegende Pilates Übungen für einen starken Start

So, genug der Theorie – jetzt geht’s auf die Matte! In diesem Herzstück unseres Guides tauchen wir gemeinsam in die Praxis ein und schauen uns die wichtigsten Grundübungen an. Sie sind das stabile Fundament für alles, was danach kommt.

Und keine Sorge: Niemand erwartet, dass du von Anfang an alles perfekt machst. Viel wichtiger ist es, dass du lernst, die Bewegungen wirklich zu spüren und dir von Beginn an eine saubere Technik angewöhnst.

Wir konzentrieren uns hier auf die absoluten Klassiker, die dir in fast jeder Anfängerstunde begegnen werden. Komplizierten Fachjargon lassen wir weg und ersetzen ihn durch einfache, klare Anleitungen. Du lernst nicht nur, like eine Übung funktioniert, sondern auch, warum – welche Muskeln du damit stärkst und welche typischen Fehler du elegant umschiffen kannst. Das gibt dir Sicherheit, egal ob du zu Hause oder im Studio trainierst.

Eine junge Frau in Sportkleidung liegt auf einer Yoga-Matte und bereitet sich auf eine Pilates-Übung vor.

The Hundred – der Power-Start für deine Mitte

„The Hundred“ ist wahrscheinlich die berühmteste Pilates-Übung überhaupt. Sie ist ein fantastischer Weg, um dein Powerhouse aufzuwecken und deine Atmung ganz bewusst mit deiner Bewegung zu synchronisieren. Ganz nebenbei stärkst du deine Bauchmuskeln, verbesserst deine Ausdauer und bringst deinen Kreislauf so richtig in Schwung.

So gehst du vor:

  1. Ausgangsposition: Leg dich entspannt auf den Rücken. Winkle deine Beine an, bis deine Unterschenkel parallel zum Boden schweben – das ist die sogenannte Tischposition. Dein unterer Rücken sollte leichten Kontakt zur Matte haben.
  2. Oberkörper anheben: Atme aus, ziehe den Bauchnabel fest nach innen zur Wirbelsäule und hebe gleichzeitig Kopf und Schultern von der Matte ab. Dein Blick geht in Richtung deiner Knie, der Nacken bleibt dabei schön lang.
  3. Die Armbewegung: Strecke deine Arme lang neben deinem Körper aus, etwa auf Hüfthöhe. Jetzt beginnst du, mit den Armen kraftvoll auf und ab zu pumpen. Stell dir vor, du klatschst auf eine Wasseroberfläche.
  4. Die Atmung: Atme für fünf dieser Armschläge lang ein und für die nächsten fünf Armschläge wieder aus. Diesen Zyklus wiederholst du zehnmal, bis du bei insgesamt 100 Armschlägen angekommen bist.

Anfänger-Tipp: Wird dein Nacken müde? Gar kein Problem. Leg den Kopf zwischendurch kurz ab oder stütze ihn mit einer Hand. Um die Übung leichter zu machen, kannst du auch einfach die Füsse auf dem Boden aufgestellt lassen.

Typischer Fehler: Viele ziehen unbewusst die Schultern zu den Ohren und verspannen den Nacken. Denk immer daran, ganz viel Platz zwischen Ohren und Schultern zu schaffen.

Der Roll Up – für eine flexible Wirbelsäule

Der „Roll Up“ ist eine wunderbare Übung, um deine Wirbelsäule Wirbel für Wirbel durchzubewegen und gleichzeitig deine Bauchmuskeln intensiv zu fordern.

Stell dir deine Wirbelsäule wie eine Perlenkette vor. Beim Abrollen legst du sie ganz langsam, Perle für Perle, auf der Matte ab – und beim Aufrollen hebst du sie genauso bedacht wieder an.

So funktioniert die Übung:

  • Lege dich auf den Rücken, deine Beine sind lang ausgestreckt und geschlossen. Deine Arme streckst du über den Kopf nach hinten aus.
  • Atme ein und bringe die Arme nach vorne in Richtung Decke.
  • Mit der Ausatmung beginnst du, dich langsam aufzurollen: zuerst der Kopf, dann die Schultern, dann Wirbel für Wirbel, bis du aufrecht sitzt und dich sanft über deine Beine nach vorne beugst.
  • Atme im Sitz kurz ein und richte dich leicht auf. Atme dann aus und rolle genauso kontrolliert wieder zurück in die Rückenlage.

Vereinfachte Variante: Es ist völlig normal, wenn du am Anfang nicht ganz hochkommst. Winkle deine Beine einfach leicht an, das macht die Bewegung sofort viel zugänglicher.

Leg Circles – für bewegliche Hüften

Diese Übung fühlt sich nicht nur elegant an, sie ist auch unglaublich effektiv. Du mobilisierst damit deine Hüftgelenke und stärkst all die kleinen, stabilisierenden Muskeln rund um dein Becken.

Das A und O bei den Leg Circles ist, dass dein Rumpf und dein Becken dabei die ganze Zeit über absolut ruhig und stabil auf der Matte liegen bleiben.

Die Ausführung Schritt für Schritt:

  1. Du liegst auf dem Rücken, dein Powerhouse ist aktiviert. Ein Bein liegt lang auf der Matte, das andere streckst du senkrecht zur Decke.
  2. Stell dir vor, dein grosser Zeh ist ein Pinsel. Mit diesem Pinsel malst du nun kleine, kontrollierte Kreise an die Decke.
  3. Zeichne fünf Kreise in die eine Richtung und dann fünf Kreise in die andere.
  4. Achte ganz bewusst darauf, dass deine Hüfte nicht von einer Seite zur anderen kippt. Die Bewegung kommt ausschliesslich aus deinem Hüftgelenk.

Danach wechselst du das Bein. Wenn du merkst, dass deine Oberschenkelrückseite stark zieht, kannst du das Bein auch leicht gebeugt halten.

Dein erster Pilates Trainingsplan

Um dir den Einstieg noch einfacher zu machen, haben wir hier einen simplen Wochenplan mit drei Einheiten für dich zusammengestellt. So hast du eine klare Struktur und kannst direkt loslegen.

Tag Focus Beispiel-Übungen (Sets x Wiederholungen)
day 1 Core-Aktivierung & Atmung The Hundred (1x), Roll Up (1×6-8), Leg Circles (1×5 pro Seite/Richtung)
day 2 Rest day Leichte Dehnung oder Spaziergang
Day 3 Stabilität & Kontrolle The Hundred (1x), Roll Up (1×6-8), Single Leg Stretch (1×8-10 pro Seite)
Day 4 Rest day Leichte Dehnung oder Spaziergang
Day 5 Flow & Beweglichkeit Leg Circles (1×5 pro Seite/Richtung), Roll Up (1×8-10), The Hundred (1x)
Day 6 Rest day Aktive Erholung, z. B. Schwimmen
Day 7 Rest day Vollständige Pause

Dieser Plan ist ein Vorschlag. Hör auf deinen Körper und passe die Intensität an, wenn es nötig ist. Das Wichtigste ist, dranzubleiben und Spass an der Bewegung zu haben!

Diese drei Übungen sind eine hervorragende Basis für deine Pilates-Praxis. Sie decken die Kernbereiche ab: die Kräftigung deiner Mitte, die Mobilisation deiner Wirbelsäule und die Beweglichkeit deiner Hüften. Starte langsam, achte auf die Qualität jeder einzelnen Bewegung und sei geduldig mit dir selbst. Du wirst mit jeder Wiederholung spüren, wie du stärker und bewusster in deinem Körper wirst.

Typische Anfängerfehler und wie du sie clever vermeidest

Jeder fängt mal an, und ganz ehrlich: Fehler gehören am Anfang einfach dazu. Sie sind sogar super Wegweiser, die dir zeigen, wo du genauer hinfühlen darfst. Aber es gibt da so ein paar Klassiker, die deinen Fortschritt unnötig ausbremsen oder sogar zu Verspannungen führen können.

Sieh diesen Abschnitt einfach als deinen persönlichen Spickzettel. Wir schauen uns die häufigsten Stolpersteine für Pilates-Einsteiger an und ich gebe dir simple, aber total wirkungsvolle Tipps an die Hand. So baust du von Anfang an ein sauberes Fundament und ein tiefes Körpergefühl auf.

Zwei Aquarell-Porträts eines Mannes, die den Kontrast zwischen schlechter Haltung und verbesserter, aufrechter Haltung zeigen.

Fehler 1: Die Luft anhalten

Sobald eine Übung knifflig wird, passiert es fast von selbst: Du hältst unbewusst die Luft an. Das ist einer der grössten Fails im Pilates, denn dein Atem ist der Motor, der alles antreibt. Ohne ihn fehlt dir die Power und die Kontrolle aus deiner Körpermitte.

Wenn du die Luft anhältst, verspannt dein Körper, der Blutdruck steigt, und deine Muskeln bekommen nicht den Sauerstoff, den sie dringend für ihre Arbeit brauchen. Ein fliessender Atem hingegen macht jede Bewegung geschmeidiger und unterstützt dein Powerhouse.

Die Lösung:

  • Verbinde Atem und Bewegung: Mach es dir zur Gewohnheit: Bei Anstrengung (z. B. beim Hochrollen) exhale, bei der Entspannung (z. B. beim Ablegen) inhale.
  • Fokus auf den Flow: Konzentrier dich am Anfang mehr auf den gleichmässigen Atemfluss als auf die perfekte Bewegung. Die Technik kommt mit der Zeit, aber die richtige Atmung ist die Basis für alles.

Fehler 2: Mit Schwung arbeiten statt mit Kraft

Pilates ist das genaue Gegenteil von "schnell, schnell". Es geht um Kontrolle und Präzision. Ein typischer Anfängerfehler ist es, Bewegungen mit Schwung auszuführen, anstatt sie ganz bewusst aus der tiefen Muskulatur zu starten. Das macht die Übung nicht nur weniger effektiv, sondern erhöht auch das Verletzungsrisiko.

Ein klassisches Beispiel ist der „Roll Up“. Viele reissen den Oberkörper mit einem Ruck hoch, anstatt ihn Wirbel für Wirbel langsam und kontrolliert aufzurichten.

Merk dir eins: Die langsamste und kontrollierteste Wiederholung ist immer die stärkste. Es geht darum, deine Muskeln gezielt arbeiten zu lassen, nicht darum, die Schwerkraft mit Schwung auszutricksen.

Fehler 3: Nacken und Schultern verkrampfen

„Schaffe Platz zwischen Ohren und Schultern“ – diesen Satz wirst du in jeder guten Pilates-Stunde hören. Wenn deine Rumpfmuskulatur noch nicht so kräftig ist, schummelst du gerne und hilfst unbewusst mit Nacken und Schultern nach. Das Ergebnis? Unangenehme Verspannungen.

So entlarvst du die Falle:

  • Die Schultern wandern hoch: Bei Übungen wie „The Hundred“ ziehen deine Schultern unbemerkt in Richtung Ohren.
  • Der Nacken knickt ab: Statt den Kopf als Verlängerung der Wirbelsäule zu halten, fällt er nach hinten oder das Kinn drückt fest auf die Brust.

Die Lösung:

  1. Aktiviere die richtigen Helfer: Konzentrier dich darauf, deine Schulterblätter bewusst nach unten und hinten, quasi in Richtung deiner Hosentaschen, zu ziehen. Das schafft sofort Weite.
  2. Passe die Übung an: Wenn du merkst, dass dein Nacken müde wird, leg den Kopf für einen Moment ab oder stütze ihn mit einer Hand. Besser eine Übung abändern, als sie mit falscher Technik durchzuziehen.

Fehler 4: Den Rücken durchhängen lassen

Ein Hohlkreuz bei Bauchübungen ist ein klares Signal: Deine tiefen Bauchmuskeln haben die Kontrolle noch nicht ganz übernommen. Stattdessen springen die stärkeren Hüftbeuger ein und erledigen die Arbeit, was schnell zu Druck im unteren Rücken führt.

Ziel ist es aber, den unteren Rücken entweder neutral oder sanft in die Matte gedrückt zu halten. Nur so forderst du dein Powerhouse wirklich heraus.

Beispiel „Leg Circles“: Wenn du beim Kreisen deines Beins spürst, dass dein Becken hin und her wackelt und dein Rücken sich von der Matte löst, ist dein Bewegungskreis zu gross. Mach die Kreise einfach kleiner, bis du die Stabilität im Rumpf halten kannst. Hier gilt definitiv: Qualität vor Quantität!

Starte deine Pilates-Reise bei Templeshape in Zürich

Du bist neugierig geworden, hast die Grundlagen verstanden und weisst, worauf du am Anfang achten musst? Super! Genau das ist der perfekte Moment, um den ersten Schritt auf die Matte zu wagen. Wir bei Templeshape in Zürich nehmen dich an die Hand und begleiten dich – ganz persönlich, unterstützend und ohne jeden Leistungsdruck.

Bei uns geht es nicht um Perfektion, sondern um die Freude an der Bewegung. Darum, eine gesunde Routine zu finden, die sich gut anfühlt und nachhaltig in deinen Alltag passt. Wir haben eine Atmosphäre geschaffen, in der du dich vom ersten Moment an wohl und aufgehoben fühlen kannst.

Finde deinen Wohlfühlort

Wir wissen, wie wichtig die richtige Umgebung ist. Deshalb findest du uns gleich an zwei Standorten mit ganz eigenem Charme.

  • Health Temple CITY: Mitten im pulsierenden Herzen von Zürich. Eine kleine Oase der Ruhe, perfekt für eine bewusste Auszeit vom hektischen Alltag.
  • Health Temple AIRPORT: Ideal gelegen und leicht erreichbar. Hier erwarten dich grosszügige Räume und eine energiegeladene Atmosphäre für dein Training.

Egal, für welchen Ort du dich entscheidest, du triffst immer auf eine herzliche Community und erfahrene Trainer, die dich individuell fördern. Unser Ziel ist es, dir zu zeigen, wie viel Spass ein gezieltes Training machen kann, das wirklich auf deine Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Bei uns stehst du als Mensch im Mittelpunkt. Wir holen dich genau da ab, wo du gerade bist, und begleiten dich Schritt für Schritt auf deiner persönlichen Pilates-Reise.

Kurse und Preise, die zu dir passen

Pilates sollte in jedes Leben passen. Aus diesem Grund haben wir spezielle Kursformate entwickelt, die perfekt auf die Bedürfnisse von Einsteigern abgestimmt sind. In kleinen Gruppen stellen wir sicher, dass du die Aufmerksamkeit bekommst, die du für eine saubere und sichere Technik brauchst.

Unsere flexiblen Preismodelle sind so gestaltet, dass du genau die Option findest, die zu deinem Lebensstil passt – von der einzelnen Probestunde bis zur regelmässigen Mitgliedschaft. Stöbere doch einfach mal durch unsere vielfältigen Pilates-Kurse in Zürich und finde den passenden Einstieg für dich.

Bist du bereit, den Unterschied selbst zu spüren? Buche jetzt deine Probestunde und werde Teil unserer Community. Wir freuen uns riesig darauf, dich kennenzulernen.

Die brennendsten Fragen zu Pilates für Anfänger

Bevor du deine Matte ausrollst, schwirren dir sicher noch ein paar Fragen im Kopf herum. Das ist absolut normal und ein gutes Zeichen! Hier klären wir die typischen Punkte, die dich als Einsteiger beschäftigen, damit du mit einem guten Gefühl und voller Selbstvertrauen starten kannst.

Wie oft pro Woche sollte ich als Anfänger Pilates machen?

Ein super Rhythmus für den Anfang sind Two to three units per week. Das gibt deinem Körper genug Zeit, sich zu erholen, die neuen Bewegungsmuster zu verinnerlichen und sich anzupassen.

Denk immer daran: Beim Einstieg in Pilates ist die Regelmässigkeit der Schlüssel, nicht die Intensität. Ein konstanter Rhythmus hilft dir, eine solide Basis aufzubauen und nachhaltige Fortschritte zu sehen.

Kontinuität schlägt Intensität. Schon zwei gezielte Stunden pro Woche können deine Körperwahrnehmung und Haltung in wenigen Wochen spürbar verbessern.

Hilft Pilates beim Abnehmen?

Pilates ist in erster Linie ein unglaublich effektives Training für Kraft und Beweglichkeit. Der Fokus liegt darauf, deine Muskulatur zu stärken und den Körper zu formen – ganz besonders die tief liegende Rumpfmuskulatur.

Der Clou dabei: Durch den Aufbau von Muskelmasse kurbelst du deinen Grundumsatz an. Das heisst, dein Körper verbrennt auch in Ruhe mehr Energie. In Kombination mit einer ausgewogenen Ernährung und vielleicht etwas zusätzlichem Ausdauertraining ist Pilates also ein fantastischer Partner auf dem Weg zum Wunschgewicht. Es schafft das starke, definierte Fundament für einen fitten Körper.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Pilates und Yoga?

Obwohl beide Methoden grossartig für Körper und Geist sind, haben sie unterschiedliche Schwerpunkte. Stell dir Pilates als den präzisen Architekten deines Körpers vor, während Yoga der Philosoph ist, der Körper und Seele verbindet.

  • Der Pilates-Fokus: Hier dreht sich alles um die Aktivierung deines „Powerhouse“ – der tiefen Rumpfmuskulatur. Die Bewegungen sind extrem kontrolliert, präzise und werden oft in Sequenzen wiederholt, um gezielt Kraft aufzubauen.
  • Der Yoga-Fokus: Im Yoga liegt der Schwerpunkt oft auf dem Halten von Posen (Asanas) und der fliessenden Verbindung von Bewegung und Atem (Vinyasa). Spirituelle Aspekte wie Meditation und Atemtechniken (Pranayama) spielen meist eine zentralere Rolle.

Ist Pilates auch etwas für Männer?

Absolut! Diese Frage hören wir oft, und die Antwort ist ein klares Ja. Fun Fact: Pilates wurde ursprünglich von einem Mann, Joseph Pilates, entwickelt – und zwar für Männer, um deren körperliche Leistungsfähigkeit zu optimieren.

Es ist ein anspruchsvolles Ganzkörpertraining, das Kraft, Flexibilität und vor allem die Körperkontrolle massiv verbessert. Genau diese Fähigkeiten sind die perfekte Ergänzung zu anderen Sportarten wie Laufen, Radfahren oder Krafttraining. Ein starker Rumpf stabilisiert den gesamten Körper, beugt Verletzungen vor und kann deine Leistung in fast jeder Disziplin nach oben schrauben.


Bereit, die Theorie hinter dir zu lassen und die Vorteile von Pilates am eigenen Körper zu spüren? Bei Templeshape findest du den perfekten Einstieg in einer unterstützenden und motivierenden Atmosphäre. Buche noch heute deine Probestunde und starte deine Reise zu einem stärkeren, bewussteren Körper. Wir freuen uns auf dich!

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