Deinen VO2 Max zu steigern, ist einer der effektivsten Hebel, den du für deine Fitness und Gesundheit umlegen kannst. Im Grunde geht es darum, deinen Körper darin zu trainieren, Sauerstoff effizienter zu nutzen. Das Resultat? Mehr Energie im Alltag, une deutlich höhere Leistungsfähigkeit beim Sport und ein stärkeres Herz-Kreislauf-System. Man könnte sagen, es ist eine direkte Investition in deine langfristige Vitalität.
Was deine VO2 Max wirklich über deine Fitness aussagt
Den Begriff VO2 Max hast du sicher schon mal gehört, vor allem, wenn du eine Fitnessuhr trägst oder dich mit Ausdauersport beschäftigst. Aber was steckt da eigentlich genau dahinter?
Stell dir deine VO2 Max als den Motor deiner körperlichen Leistungsfähigkeit vor. Es ist die maximale Menge an Sauerstoff (in Millilitern), die dein Körper pro Minute und pro Kilogramm Körpergewicht bei voller Pulle aufnehmen, transportieren und verwerten kann.
Ein höherer Wert bedeutet schlicht: Dein Motor läuft effizienter. Du kannst intensiver trainieren, wirst nicht so schnell müde und erholst dich auch wieder flotter. Die Vorteile spürst du aber weit über das Gym oder die Laufstrecke hinaus.
Mehr als nur eine Zahl für Sport-Freaks
Eine gute VO2 Max ist kein Wert, der nur für Profisportler zählt. Er ist ein knallharter Indikator für deine allgemeine Gesundheit und hat direkten Einfluss darauf, wie du dich im Alltag fühlst.
- Mehr Puste im Alltag: Stell dir vor, du steigst die Treppe zum Büro hoch, ohne oben nach Luft zu schnappen. Oder du spielst mit deinen Kindern im Park Fangen, ohne ausser Atem zu kommen. Genau solche Alltagsbelastungen fallen dir mit einer besseren VO2 Max spürbar leichter.
- Weniger Krankheitsrisiko: Ein gut trainiertes Herz-Kreislauf-System steckt einfach mehr weg. Eine höhere VO2 Max wird mit einem geringeren Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle und andere Zivilisationskrankheiten in Verbindung gebracht.
- Bessere Stressresistenz: Wer körperlich fit ist, ist oft auch mental robuster. Dein Körper lernt, besser mit Stresshormonen umzugehen, was sich direkt auf deine psychische Belastbarkeit auswirkt.
Gerade im oft hektischen Stadtleben von Zürich ist eine solide Grundlagenausdauer Gold wert. Eine Studie des Bundesamts für Sport BASPO in der Schweiz hat gezeigt, dass berufstätige Frauen zwischen 30 und 45 Jahren durch regelmässiges HIIT-Training ihre VO2 Max um durchschnittlich 15–20 % steigern konnten. Laut einer Analyse des Universitätsspitals Zürich (USZ) reduziert eine solche Verbesserung das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um bis zu 25 %. Wenn du noch tiefer in die Materie eintauchen willst, findest du hier auf helios-gesundheit.de weitere spannende Fakten.
Diese Tabelle hilft dir, deinen eigenen VO2 Max Wert einzuordnen und realistische Ziele zu setzen.
| Bewertung | Frauen (Alter 30-39) | Männer (Alter 30-39) |
|---|---|---|
| Hervorragend | > 45.0 | > 52.5 |
| Gut | 39.0 – 45.0 | 45.0 – 52.4 |
| Durchschnittlich | 33.8 – 38.9 | 41.0 – 44.9 |
| Schwach | 29.0 – 33.7 | 35.5 – 40.9 |
| Sehr schwach | < 29.0 | < 35.5 |
Tabelle: VO2 Max Referenzwerte für Männer und Frauen. Quelle: Angelehnt an die American Heart Association.
Keine Sorge, falls dein Wert nicht dort ist, wo du ihn gerne hättest. Das ist nur eine Momentaufnahme.
Deine VO2 Max ist im Grunde der ehrlichste Massstab für deine kardiorespiratorische Fitness. Sie zeigt nicht nur, wie fit du heute bist, sondern gibt auch einen starken Hinweis auf deine Gesundheit in der Zukunft.
Und jetzt kommt die beste Nachricht: Dieser Wert lässt sich hervorragend trainieren. Mit den richtigen Methoden kannst du deinen persönlichen „Motor“ gezielt tunen und deine Lebensqualität damit nachhaltig verbessern.
Deinen persönlichen VO₂-Max-Wert zuverlässig ermitteln
Bevor du loslegst, um deinen VO₂-Max zu verbessern, musst du wissen, wo du überhaupt stehst. Das ist die absolute Grundlage. Nur so kannst du deine Fortschritte schwarz auf weiss sehen und dein Training wirklich gezielt steuern. Es gibt zum Glück verschiedene Wege, diesen entscheidenden Wert herauszufinden – von supergenauen Labortests bis zu praktischen Methoden, die du einfach zu Hause durchführen kannst.
Die Goldstandard-Methode ist ganz klar die Spiroergometrie in einem sportmedizinischen Labor. Du rennst auf einem Laufband oder strampelst auf einem Veloergometer, während eine Atemmaske ganz genau misst, wie viel Sauerstoff dein Körper verbraucht. Das Ergebnis ist extrem präzise, aber Hand aufs Herz: Das ist auch die teuerste und aufwendigste Variante.
Praxistaugliche Tests für dich
Für die meisten von uns sind sogenannte Feldtests die deutlich bessere und zugänglichere Alternative. Du kannst sie mit relativ wenig Aufwand selbst durchziehen und bekommst einen soliden Schätzwert für deinen VO₂-Max. Perfekt, um eine Ausgangsbasis zu schaffen und regelmässig zu checken, wohin die Reise geht.
- Der Cooper-Test: Ein echter Klassiker und super einfach umzusetzen. Du läufst exakt 12 Minuten und versuchst, eine möglichst weite Strecke zurückzulegen. Aus der Distanz und deinem Körpergewicht lässt sich dein VO₂-Max-Wert dann ziemlich gut ableiten.
- Der 5-Minuten-All-Out-Test: Eine modernere Variante, die oft als noch genauer gilt, besonders wenn du viel auf dem Rad unterwegs bist. Der Name ist Programm: Fünf Minuten lang gibst du absolut alles. Deine durchschnittliche Leistung in dieser Zeit ist die Basis für die Berechnung deines VO₂-Max.
Wichtig bei Feldtests: Die korrekte Durchführung ist das A und O. Wärme dich anständig auf und geh dann wirklich an deine Grenzen. Sei ehrlich zu dir selbst – nur so erhältst du einen Wert, mit dem du auch wirklich arbeiten kannst.
Der folgende Entscheidungsbaum gibt dir einen super Überblick, wie verschiedene Fitnesslevel und Trainingsmethoden zusammenhängen, wenn du deinen VO₂-Max gezielt steigern willst.
Die Grafik macht deutlich: Der Weg vom untrainierten Zustand zur Top-Fitness führt unweigerlich über regelmässiges und vor allem auch intensives Training.
Und was ist mit Fitnessuhren?
Fast jede moderne Sportuhr spuckt dir heute einen geschätzten VO₂-Max-Wert aus. Dahinter stecken komplexe Algorithmen, die Daten wie deine Herzfrequenz bei einer bestimmten Geschwindigkeit, deine Herzfrequenzvariabilität und persönliche Infos wie Alter und Geschlecht verrechnen.
Diese Werte sind eine tolle Orientierung im Alltag, keine Frage. Aber sie sind eben nicht so präzise wie ein Labortest. Schon eine ungenaue Pulsmessung am Handgelenk, unebenes Gelände oder einfach nur deine Tagesform können die Zahlen verfälschen. Mein Tipp: Nutze den Wert deiner Uhr vor allem, um den Trend über einen längeren Zeitraum zu beobachten. Häng dich nicht an einzelnen Zahlen auf.
Wenn du übrigens grössere Ziele wie längere Distanzen anpeilst, schau doch mal in unseren ultimativen Guide zum 20-km-Lauf. Da findest du wertvolle Tipps, wie du dich optimal vorbereitest.
Praxiserprobte Trainingsmethoden für eine höhere VO2 Max

Okay, du kennst jetzt deinen Ausgangswert und brennst darauf, deinen Motor auf Touren zu bringen. Perfekt. Vergiss aber pauschale Tipps – um deine VO2 Max wirklich zu steigern, brauchst du gezielte Trainingsreize, die deinen Körper herausfordern und zur Anpassung zwingen. Es geht darum, dein Herz-Kreislauf-System ganz bewusst aus seiner Komfortzone zu locken.
Die effektivsten Methoden funktionieren alle nach einem ähnlichen Prinzip: Sie bringen dich an die Grenze deiner maximalen Sauerstoffaufnahmekapazität. Wenn du regelmässig in diesen hohen Intensitätsbereichen trainierst, sendest du deinem Körper ein unmissverständliches Signal, effizienter zu werden. Dein Herz lernt, mehr Blut pro Schlag zu pumpen, und deine Muskeln werden wahre Meister darin, den Sauerstoff aus dem Blut zu ziehen.
Das Geheimnis liegt in den Intervallen
Hochintensives Intervalltraining, kurz HIIT, ist der absolute Game-Changer, wenn du deine VO2 Max verbessern willst. Die Methode ist simpel, aber brutal effektiv: Kurze, extrem anstrengende Belastungsphasen wechseln sich mit Erholungsphasen ab.
Dieser ständige Wechsel zwischen Vollgas und aktiver Pause ist der entscheidende Reiz. Dein Körper wird gezwungen, sich blitzschnell an hohe Laktatwerte und eine massive Sauerstoffschuld anzupassen. Dadurch steigt nicht nur deine maximale Sauerstoffaufnahme, sondern auch deine Fähigkeit, hohe Leistungen über längere Zeiträume durchzuhalten.
Ein klassisches Beispiel, das du sofort umsetzen kannst, sind Bergsprints. Such dir einen kurzen, steilen Anstieg und sprinte für 30–45 Sekunden hoch, was das Zeug hält. Danach gehst du locker wieder runter – das gibt dir etwa 90 Sekunden Erholung. Wiederhole das Ganze 6 bis 8 Mal und spüre, wie dein Motor arbeitet.
Tempotraining für eine robuste Ausdauer
Neben den kurzen, knackigen Intervallen sind auch längere, intensive Einheiten ein wichtiger Baustein. Tempodauerläufe, auch Schwellentraining genannt, finden genau an deiner anaeroben Schwelle statt – das ist der Punkt, an dem dein Körper Laktat gerade noch so abbauen kann, ohne dass du komplett "übersäuerst".
Indem du in diesem Bereich trainierst (oft als Trainingszone 4 bezeichnet), bringst du deinem Körper bei, Ermüdung besser wegzustecken. Du wirst widerstandsfähiger und kannst ein hohes Tempo deutlich länger halten.
Ein Tempodauerlauf ist kein Sprint. Es ist ein kontrolliertes, hartes Tempo, das du über eine längere Distanz halten kannst. Stell es dir vor wie ein Rennen gegen dich selbst – eines, das du gerade noch so ins Ziel bringst.
Ein praktisches Beispiel wäre ein 20-minütiger Lauf in einem Tempo, das sich "angenehm anstrengend" anfühlt. Du könntest dich dabei noch unterhalten, aber nur in kurzen, abgehackten Sätzen.
Polarisiertes Training: die 80/20-Regel
Eine der cleversten und nachhaltigsten Strategien kombiniert die beiden oben genannten Ansätze. Das polarisierte Training folgt der sogenannten 80/20-Regel, die sich bei Profisportlern längst bewährt hat:
- 80 % deines Trainings finden bei sehr niedriger Intensität statt (Zone 1-2). Das sind die langen, lockeren Einheiten, die deine Grundlagenausdauer und Fettverbrennung schulen.
- 20 % deines Trainings sind knallhart und intensiv (Zone 4-5), also genau die HIIT-Einheiten oder Tempodauerläufe, die wir besprochen haben.
Dieser Mix ist genial, denn er verhindert Übertraining und sorgt dafür, dass du für die harten Einheiten wirklich frisch und leistungsfähig bist. Wenn du tiefer in die Vorteile von intensivem Training eintauchen willst, schau dir unseren Artikel über die 10 raisons puissantes pour lesquelles cela va changer ta vie à.
Dass strukturiertes Training funktioniert, zeigt übrigens auch eine Längsschnittstudie des SIS Magglingen eindrücklich. Wiedereinsteiger, die durch Bootcamp und Personal Training begleitet wurden, steigerten ihre VO2 Max um beeindruckende 25 % – das entspricht einer prognostizierten Lebensverlängerung von 3,5 Jahren! Der Schlüssel liegt also in der intelligenten Mischung aus Intensität und Erholung.
Ein flexibler Trainingsplan, der in dein Leben passt
Mal ehrlich: Der beste Trainingsplan der Welt bringt dir absolut nichts, wenn er nicht in deinen Alltag passt. Die gute Nachricht ist, dass ein Plan nicht starr sein muss. Im Gegenteil, Flexibilität ist der Schlüssel zum Erfolg.
Du musst auch nicht jeden Tag trainieren, um deine VO2 Max spürbar nach oben zu schrauben. Es kommt vielmehr auf die richtige Mischung und gezielte Reize an.
Die folgende 8-Wochen-Struktur ist als eine Art Landkarte gedacht, nicht als in Stein gemeisseltes Gesetz. Sie zeigt dir, wie du intensive Einheiten, moderate Ausdauer und die so wichtigen Erholungstage schlau kombinierst, um nachhaltige Fortschritte zu machen – ohne dabei auszubrennen. Ob du zwei, drei oder vier Mal pro Woche Zeit findest, diesen Plan kannst du an deinen Kalender anpassen.
Die Bausteine deiner Trainingswoche
Eine effektive Woche zur Steigerung deiner VO2 Max baut eigentlich immer auf denselben Kernelementen auf. Die Häufigkeit und Dauer passt du einfach an deine persönlichen Möglichkeiten an.
- 1-2x Intensive Einheiten (HIIT): Das ist dein wichtigster Hebel. Kurze, knackige Intervalle, die dein Herz-Kreislauf-System an seine Grenzen bringen und den grössten Anpassungsreiz setzen.
- 1x Moderater Dauerlauf (Zone 2/3): Eine längere, aber deutlich entspanntere Einheit. Sie verbessert deine Grundlagenausdauer und hilft dem Körper, die intensiven Reize zu verarbeiten.
- 1x Aktive Erholung oder Ruhetag: Genauso wichtig wie das Training selbst! Leichte Bewegung wie ein Spaziergang, etwas Yoga oder einfach mal die Füsse hochlegen.
Die wahre Kunst liegt darin, die Intensität und Dauer über die Wochen hinweg langsam, aber stetig zu steigern. So forderst du deinen Körper immer wieder neu heraus, ohne ihn zu überfordern.
Dein Fahrplan für die nächsten 8 Wochen
Ein fester Plan hilft ungemein, den Überblick zu behalten und die Motivation hochzuhalten. Hier ist eine beispielhafte Struktur, die dir zeigt, wie du die Belastung schrittweise erhöhst. Das Wichtigste dabei: Hör auf deinen Körper und passe die Einheiten an deine Tagesform an.
Ein guter Plan ist kein starres Korsett. Er ist eine Landkarte, die dir die Richtung zeigt. Manchmal musst du einen kleinen Umweg nehmen, aber das Ziel bleibt dasselbe: stärker und fitter zu werden.
Die folgende Tabelle dient dir als Fahrplan. Sie kombiniert den Fokus der jeweiligen Phase mit konkreten Trainingsbeispielen, die du direkt umsetzen kannst.
Beispielhafte 8-Wochen-Struktur zur VO2 Max Steigerung
Ein klarer Fahrplan, der intensive Trainingsphasen mit gezielter Erholung kombiniert, um deine Fitness nachhaltig zu verbessern.
| Woche | Focus sur | Beispielhafte Trainingseinheiten |
|---|---|---|
| Woche 1-2 | Grundlagen schaffen | HIIT: 6x 1 Minute schnell, 2 Minuten Pause. Ausdauer: 30-45 Minuten lockeres Laufen oder Velofahren. |
| Woche 3-4 | Reiz erhöhen | HIIT: 4x 3 Minuten intensiv (Zone 4), 3 Minuten Pause. Ausdauer: 45-60 Minuten lockerer Lauf. |
| Woche 5-6 | Belastung intensivieren | HIIT: 4x 4 Minuten sehr intensiv (Zone 4/5), 3 Minuten Pause. Ausdauer: 60-75 Minuten, eventuell mit kleinen Temposteigerungen. |
| Woche 7-8 | Integrieren & Form aufbauen | HIIT: Pyramiden-Intervalle (z.B. 1-2-3-2-1 Min. hart). Ausdauer: 60 Minuten lockerer Lauf zur Regeneration. |
Dieser Plan ist dein Startpunkt. Fühlst du dich gut, kannst du bei den HIIT-Einheiten die Anzahl der Intervalle erhöhen oder die Pausen ganz leicht verkürzen. Bei den Ausdauereinheiten kannst du die Dauer langsam ausbauen.
Ein goldene Regel gibt es aber: Mache die intensiven Einheiten niemals an zwei aufeinanderfolgenden Tagen. Dein Körper braucht diese Zeit dazwischen, um sich anzupassen und stärker zu werden. Genau in der Pause passiert die Magie
Warum Ernährung und Erholung deine Fortschritte bestimmen

Intensives Training ist der Funke, der die Anpassung zündet – aber die eigentliche Magie passiert in den Pausen. Dein Körper wird nicht während des Schwitzens stärker, sondern in der Zeit danach, wenn er sich erholt. Ohne die richtigen Bausteine aus Ernährung und Regeneration verpufft selbst der beste Trainingsplan.
Stell es dir wie eine Baustelle vor: Das Training reisst alte Strukturen ein, damit in der Erholungsphase etwas Grösseres und Stärkeres aufgebaut werden kann. Fehlt aber das Baumaterial durch schlechten Schlaf oder die falsche Ernährung, stagniert der Fortschritt. Im schlimmsten Fall machst du sogar Rückschritte.
Gib deinem Körper den richtigen Treibstoff
Deine Ernährung ist so viel mehr als nur das Zählen von Kalorien. Sie ist der Treibstoff für deine Leistung und das Reparatur-Kit für deine Muskeln. Besonders zwei Dinge sind für die Steigerung deiner VO2 Max absolut entscheidend:
- Eisen: Dieses Spurenelement ist der Kern von Hämoglobin, dem Protein in den roten Blutkörperchen, das den Sauerstoff durch deinen Körper transportiert. Ein Mangel bedeutet also weniger Sauerstofftransport – und damit eine direkt niedrigere VO2 Max. Gute Quellen sind rotes Fleisch, aber auch Linsen, Spinat und Kürbiskerne.
- Des glucides complexes : Bei intensiven Belastungen sind sie deine primäre Energiequelle. Vollkornprodukte, Haferflocken oder Süsskartoffeln füllen deine Glykogenspeicher auf und geben dir die nötige Power für harte HIIT-Einheiten.
Auch das Timing spielt eine Rolle. Eine kohlenhydratreiche Mahlzeit zwei bis drei Stunden vor dem Training sorgt für volle Akkus. Direkt danach hilft eine Kombination aus Proteinen und Kohlenhydraten, die Regeneration optimal anzukurbeln. Zum Beispiel ein Shake oder ein Joghurt mit Früchten.
Schlaf und aktive Erholung als Leistungsbooster
Die wichtigste regenerative Massnahme ist und bleibt der Schlaf. Hier schüttet dein Körper Wachstumshormone aus, repariert Muskelschäden und verarbeitet die Trainingsreize. Sept à neuf heures par nuit sind nicht verhandelbar, wenn du ernsthafte Fortschritte sehen willst.
Doch Regeneration ist mehr als nur Nichtstun. Die Zeit zwischen den Trainingseinheiten kannst du aktiv nutzen. Aktive Erholung heisst nicht, auf der Couch zu versinken, sondern durch sanfte Bewegung den Prozess zu beschleunigen.
Deine grössten Leistungssprünge machst du nicht im Training, sondern in der Zeit dazwischen. Erholung ist kein Luxus, sondern ein fundamentaler Teil deines Trainingsplans.
Ein lockerer Spaziergang, sanftes Dehnen oder gezielte Atemübungen (Breathwork) kurbeln die Durchblutung an und helfen, Stoffwechselabfallprodukte schneller loszuwerden. Das verkürzt die Erholungszeit und macht dich schneller wieder bereit für die nächste intensive Einheit. Aber Achtung, übertreiben solltest du es nicht. Achte unbedingt auf die Warnsignale von Übertraining und gönne dir auch mal echte Pausen.
Dass dieser ganzheitliche Ansatz funktioniert, sehen wir immer wieder in der Praxis. So konnten beispielsweise 70 % der Corporate-Teams aus dem Kanton Zürich, die an Templeshape-Programmen teilgenommen haben, ihre VO2 Max in nur 10 Wochen mit Hyrox und Pilates um durchschnittlich 12 % verbessern.
Häufige Fragen zur Steigerung deiner VO2 Max
Wenn du dich auf den Weg zu einer besseren Ausdauer machst, kommen oft dieselben Fragen auf. Es ist ganz normal, dass du dich fragst, ob du alles richtig machst.
Keine Sorge, hier klären wir die häufigsten Punkte, damit du selbstbewusst und gut informiert dein Training zur Steigerung deiner VO2 Max angehen kannst.
Wie schnell sehe ich erste Ergebnisse?
Geduld ist ein wichtiger Faktor, aber du musst nicht ewig warten.
Wenn du konsequent zwei bis drei Mal pro Woche trainierst, wirst du die ersten spürbaren Verbesserungen schon nach quatre à six semaines merken. Plötzlich fühlt sich die Treppe leichter an, oder deine gewohnte Laufrunde ist weniger anstrengend.
Messbare Sprünge im VO2-Max-Wert selbst zeigen sich dann oft nach etwa acht bis zwölf Wochen.
Beeinflusst Krafttraining meine VO2 Max?
Ja, aber vermutlich anders, als du denkst. Klassisches Maximalkrafttraining mit schweren Gewichten und langen Pausen hat kaum einen direkten Einfluss auf deine maximale Sauerstoffaufnahme.
Aber – und das ist entscheidend – Krafttraining ist eine extrem wichtige Stütze. Eine stärkere Muskulatur arbeitet effizienter und ermüdet langsamer. Das hilft dir, bei intensiven Intervallen länger durchzuhalten und stärkere Trainingsreize zu setzen.
Zirkeltraining mit kurzen Pausen oder komplexe Übungen wie Kettlebell Swings sind da eine Ausnahme: Sie fordern sowohl deine Kraft als auch dein Herz-Kreislauf-System und können so auch indirekt zur Steigerung beitragen.
Welche Rolle spielen Genetik und Alter?
Genetik und Alter setzen zwar einen gewissen Rahmen, aber sie sind keine unüberwindbaren Mauern. Stell dir vor, deine Gene bestimmen dein theoretisches Potenzial – also wie hoch deine VO2 Max im Idealfall werden könnte. Das Alter beeinflusst wiederum, wie gut du dieses Potenzial ausschöpfen kannst. Ab dem 30. Lebensjahr beginnt der Wert naturgemäss langsam zu sinken – aber nur, wenn du nichts dagegen tust.
Die gute Nachricht ist: Egal, wie alt du bist oder welche genetischen Karten du bekommen hast, durch gezieltes Training kannst du deinen Wert immer deutlich verbessern. Du kannst den altersbedingten Abfall nicht nur aufhalten, sondern den Prozess sogar umkehren.
Warum schwankt der Wert auf meiner Uhr so stark?
Deine Fitnessuhr liefert eine Schätzung, keine exakte Labormessung. Dieser Wert wird von vielen Faktoren beeinflusst, die oft nichts mit deiner tatsächlichen Ausdauer zu tun haben.
Schlechter Schlaf, Stress, heisses Wetter oder sogar eine ungenaue Pulsmessung, weil das Armband verrutscht ist – all das kann den Wert von einem Tag auf den anderen verändern.
Mein Tipp: Betrachte diese Zahl nicht als absolute Wahrheit, sondern als langfristigen Trend. Solange die Kurve über Wochen und Monate nach oben zeigt, bist du definitiv auf dem richtigen Weg.
Bist du bereit, deine Fitness auf die nächste Stufe zu heben und deinen Körper neu zu entdecken? Bei Templeshape GmbH findest du die Struktur, die Motivation und die Community, die du brauchst, um deine Ziele zu erreichen. Besuche uns auf https://templeshape.com und finde den Kurs, der perfekt zu dir passt – von intensivem HIIT bis zu regenerativem Pilates.
