février 10

Journaling für Sportler: Mentale Klarheit für mehr Leistung

0  comments

Du trainierst wie ein Tier, gibst im Gym oder auf der Laufstrecke alles – und trotzdem fühlt es sich an, als ob eine unsichtbare Bremse dich zurückhält? Oft liegt diese Bremse nicht in den Muskeln, sondern im Kopf. Mentale Stärke ist kein nettes Extra, sondern das Fundament für echte Spitzenleistung. Und Journaling ist einer der direktesten Wege, um dir diese mentale Klarheit zu holen und deine Performance aufs nächste Level zu bringen.

Warum dein Kopf der entscheidende Faktor ist

Das Gefühl kennst du bestimmt: Ein wichtiger Wettkampf steht an und deine Nerven flattern. Ein Training läuft komplett schief und der Frust nagt an dir. Oder der Leistungsdruck blockiert dich genau dann, wenn es drauf ankommt.

Diese mentalen Zustände sind mehr als nur flüchtige Gedanken. Sie haben ganz reale, messbare Auswirkungen auf deinen Körper. Deine Reaktionszeit wird langsamer, deine Muskeln verspannen sich, und deine Ausdauer bricht ein.

Die Verbindung zwischen Geist und Körper ist keine esoterische Spinnerei, sondern gelebte Realität im Sport. Stell dir einen Fussballspieler vor, der beim Elfmeter an seinen letzten Fehlschuss denkt – die Wahrscheinlichkeit, dass er wieder scheitert, steigt dramatisch. Oder denk an eine knallharte HIIT-Session bei Templeshape, bei der du nach der Hälfte der Zeit denkst: "Ich kann nicht mehr." Dieser Gedanke allein kann deine tatsächliche körperliche Leistung sabotieren, obwohl deine Muskeln noch Power hätten.

Die Macht deiner Gedanken aufschreiben

Genau hier kommt ein simples, aber extrem wirkungsvolles Werkzeug ins Spiel, das Profisportler schon lange für sich nutzen: das Aufschreiben deiner eigenen Gedanken. Es geht nicht darum, tiefenpsychologische Analysen zu betreiben, sondern ein bewusstes Ritual zu schaffen, das dir hilft, destruktive Denkmuster zu erkennen und zu durchbrechen.

Indem du deine Gedanken, Ängste und Ziele zu Papier bringst, gibst du ihnen eine Form. Du verlagerst das innere Chaos nach aussen und schaffst so den nötigen Raum für Fokus, Selbstvertrauen und mentale Klarheit.

Dieses Ritual hilft dir, deine mentalen Prozesse zu verstehen und endlich aktiv zu steuern, anstatt von ihnen gesteuert zu werden. Es ist der erste, entscheidende Schritt, um diese unsichtbare Bremse zu lösen und dein volles Potenzial freizusetzen. Zusätzliche mentale Werkzeuge, wie die gezielte Unterscheidung zwischen Breathwork und Meditation, können diesen Prozess noch verstärken.

Immer mehr Menschen erkennen, dass mentale Fitness genauso wichtig ist wie körperliche. Gerade in der Schweiz ist die Bereitschaft, die eigene Leistung ganzheitlich zu optimieren, so hoch wie nie zuvor. Der Anteil der Personen ab 15 Jahren, die mehrmals pro Woche Sport treiben, kletterte von 30 Prozent im Jahr 1994 auf beeindruckende 57 Prozent im Jahr 2020. Diese Entwicklung zeigt klar: Ein Grossteil der Bevölkerung investiert bereits in sportliche Aktivität und ist offen für Methoden wie das Journaling. Mehr über diese spannende Entwicklung erfährst du im Bericht «Sport Schweiz 2020».

So startest du dein Journaling ohne leere Seiten

Die grösste Hürde beim Start? Oft das leere Blatt Papier oder der blinkende Cursor auf dem Bildschirm. Aber keine Sorge, der Einstieg ins Journaling ist viel einfacher, als du vielleicht denkst. Vergiss starre Regeln – es geht darum, einen Weg zu finden, der sich für dich und deinen Alltag richtig anfühlt.

Das Ziel ist es, dir das Zögern zu nehmen und das Schreiben in nur fünf Minuten pro Tag zu einem wertvollen Teil deiner Routine zu machen. Du musst nicht sofort tiefgründige Analysen verfassen.

Dein erstes Werkzeug wählen

Ob du lieber traditionell mit Stift und Papier arbeitest oder eine digitale Lösung bevorzugst, ist eine ganz persönliche Entscheidung. Beide Methoden haben ihren ganz eigenen Charme:

  • Das klassische Notizbuch: Das Schreiben von Hand entschleunigt deinen Denkprozess ganz bewusst. Studien zeigen, dass es uns helfen kann, Gedanken besser zu verankern und zu verarbeiten. Das haptische Erlebnis schafft ein richtiges Ritual. Zum Beispiel könntest du dir ein spezielles Notizbuch nur für dein Training zulegen, das du immer in deiner Sporttasche dabeihast.
  • Digitale Apps: Ein Journal auf deinem Smartphone ist immer dabei. Praktische Funktionen wie Erinnerungen oder die Möglichkeit, Fotos hinzuzufügen, machen es super flexibel für unterwegs. Stell dir vor, du sitzt nach dem Training noch kurz im Auto und kannst direkt deine ersten Eindrücke in eine App wie Day One oder Notion tippen.

In der Schweiz zeigt sich übrigens ein klarer Trend zur Selbstbeobachtung durch Technologie. Laut einer Studie nutzen bereits über 50 Prozent der Bevölkerung Fitness-Tracker und Gesundheits-Apps; bei den unter 40-Jährigen sind es sogar rund 70 pour cent. Diese hohe Bereitschaft, Daten zu erfassen, ist eine ideale Voraussetzung, um Journaling als ergänzendes Werkzeug für mentale Klarheit zu entdecken. Wenn du mehr darüber wissen willst, findest du hier spannende Erkenntnisse zur digitalen Gesundheitsüberwachung in der Schweiz.

Handschriftlich oder digital – welcher Journaling-Typ bist du?

Finde mit diesem direkten Vergleich heraus, welche Methode am besten zu deinem sportlichen Alltag und deinen Vorlieben passt.

Aspekt Handschriftliches Journaling Digitales Journaling
Gefühl & Ritual Schafft ein bewusstes, entschleunigtes Ritual. Das haptische Erlebnis verstärkt die Verbindung zu den eigenen Gedanken. Praktisch, schnell und immer verfügbar. Ideal für kurze Notizen zwischen Training und Alltag.
Flexibilité Weniger flexibel. Du brauchst Stift und Notizbuch. Einträge nachträglich zu ändern, ist schwierig. Extrem flexibel. Du kannst jederzeit und überall schreiben, Einträge leicht bearbeiten und mit Fotos ergänzen.
Focus sur Fördert die Konzentration. Ohne digitale Ablenkungen fällt es dir leichter, tief in deine eigenen Gedanken einzutauchen. Kann ablenken. Push-Benachrichtigungen und andere Apps sind nur einen Klick entfernt.
Organisation Einträge sind chronologisch, aber das Suchen nach bestimmten Themen kann aufwendig sein. Einfache Organisation. Dank Suchfunktion, Tags und Kategorien findest du alte Einträge sofort wieder.
Sicherheit Privat und sicher, solange du dein Notizbuch an einem sicheren Ort aufbewahrst. Hängt von der App und den Datenschutzeinstellungen ab. Backups in der Cloud sind praktisch, aber auch ein potenzielles Risiko.

Letztendlich gibt es hier kein Richtig oder Falsch. Probiere einfach beides aus! Vielleicht merkst du, dass du für schnelle Trainingsnotizen lieber eine App nutzt, für die tiefere Wochenreflexion aber das gute alte Notizbuch bevorzugst.

Dein allererster Eintrag – ganz unkompliziert

Starte einfach. Du musst keine Romane schreiben. Ein paar Stichpunkte oder kurze Sätze reichen völlig aus, um den Ball ins Rollen zu bringen.

Ein simpler erster Eintrag könnte so aussehen: „Heutiges Training: HIIT-Kurs. Fühlte mich stark bei den Burpees, aber bei den Lunges müde. Gedanke, der mich abgelenkt hat: die lange To-do-Liste für morgen. Ziel fürs nächste Training: Fokus auf die Atmung bei anstrengenden Übungen.“

So einfach kann es sein. Du hast dein Training reflektiert, einen störenden Gedanken identifiziert und dir ein kleines, machbares Ziel gesetzt. Genau darum geht es. Dein Journal ist ein Werkzeug, das dir hilft, Muster zu erkennen und bewusste Anpassungen vorzunehmen. Wichtig ist dabei auch, dass du auf deine Erholung achtest – kleine Pausen sind entscheidend, um langfristig leistungsfähig zu bleiben. Erfahre mehr darüber, wie du mit Micro-Pausen dein Burnout-Risiko senken kannst.

Die folgende Grafik hilft dir, den Ursprung von mentalen Blockaden im Sport besser zu verstehen und erste Lösungsansätze zu finden.

Ein Entscheidungsbaum zur Analyse von Leistungsproblemen im Sport, mit Ursachen wie blockierten Gefühlen, zu viel Belastung und mentalen Blockaden.

Sie zeigt, wie du durch gezielte Fragen herausfinden kannst, ob der Druck eher aus dem Training selbst oder aus dem Wettkampfkontext kommt. Ein super Werkzeug für deine ersten Analyseversuche.

Die richtigen Fragen für gezielte Leistungssteigerung

Was genau schreibst du jetzt in dein Journal, damit es wirklich etwas bringt? Ein leeres Blatt kann ganz schön einschüchternd sein, das kenne ich auch. Deshalb ist dieser Abschnitt dein persönlicher Fragenkatalog, der dein Notizbuch von einem einfachen Tagebuch zu einem echten, strategischen Trainingspartner macht.

Statt allgemeiner Phrasen bekommst du hier ganz gezielte Schreibanregungen – sogenannte Prompts –, die speziell auf die Bedürfnisse von Sportlern wie dir zugeschnitten sind. Diese Fragen helfen dir, über den reinen Trainingsplan hinauszuschauen und die mentalen Puzzleteile deiner Leistung zusammenzusetzen. Sie sind der Schlüssel zu tieferer mentaler Klarheit für mehr Leistung.

Ein Notizbuch, Stift, Stoppuhr und Sportflasche mit Aquarell-Sportlern für mentales Training.

Analyse deiner Trainingseinheiten

Jedes Training, egal ob es super lief oder eine absolute Katastrophe war, birgt wertvolle Lektionen. Mit den richtigen Fragen lernst du, deine Leistung objektiv zu bewerten und Muster zu erkennen. Du wirst überrascht sein, wie oft mentale Faktoren deine körperliche Verfassung beeinflussen.

So verwandelst du Beobachtungen in handfeste Erkenntnisse:

  • Was war der Höhepunkt meines heutigen Trainings und warum? Finde genau den Moment, in dem du dich am stärksten oder fokussiertesten gefühlt hast. War es eine bestimmte Übung, ein Gedanke oder ein Gefühl? Zum Beispiel: „Der Moment, als ich beim letzten Satz Kniebeugen dachte, ich schaffe es nicht, und es dann doch durchgezogen habe. Das Gefühl danach war unschlagbar.“
  • Welcher Gedanke hat mich heute gebremst oder abgelenkt? Sei brutal ehrlich zu dir selbst. War es die Angst vor dem letzten Satz Kniebeugen, der Gedanke an die Arbeit oder einfach nur Selbstzweifel?
  • Auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war mein Energielevel vor, während und nach dem Training? Diese simple Bewertung hilft dir, Zusammenhänge zwischen deinem Alltag und deiner Performance zu entdecken.
  • Was würde ich beim nächsten Mal anders machen, um dieses Training noch besser zu gestalten? Formuliere eine konkrete, kleine Anpassung – das schärft deinen Fokus für die Zukunft.

Diese gezielte Reflexion hilft dir, aus jeder einzelnen Session das Maximum herauszuholen. Du lernst, nicht nur deinen Körper, sondern auch deinen Kopf zu trainieren.

Dein Journal ist dein persönlicher Coach, der dir die ungeschminkte Wahrheit sagt. Es zeigt dir deine Stärken, deckt aber auch gnadenlos deine mentalen Schwachstellen auf – und genau das ist der erste Schritt zur Verbesserung.

Fokus auf Regeneration und Energie

Echte Leistung entsteht nicht nur im Gym, sondern vor allem in den Pausen dazwischen. Deine Regeneration und dein Energiehaushalt sind die heimlichen Stars für konstanten Fortschritt. Nutze dein Journal, um auf die oft leisen Signale deines Körpers zu hören.

Entlarve Energieräuber und optimiere deine Erholung mit diesen Fragen:

  • Wie habe ich heute Nacht geschlafen? Notiere nicht nur die Dauer, sondern vor allem die Qualität. Fühlst du dich erholt oder eher wie gerädert? Ein Beispiel könnte sein: „Nur 6 Stunden geschlafen, fühle mich heute im Training total schlapp. Notiz an mich: Heute Abend früher ins Bett.“
  • Was hat mir heute Energie gegeben und was hat mir Energie geraubt? Denk über dein Training hinaus. War es ein gutes Gespräch, eine nahrhafte Mahlzeit oder eine nervige Aufgabe bei der Arbeit?
  • Welche Anzeichen von Müdigkeit oder Überlastung spüre ich in meinem Körper? Achte auf die kleinen Details wie Muskelzucken, Konzentrationsschwierigkeiten oder eine kurze Zündschnur.

Indem du diese Aspekte festhältst, entwickelst du ein feines Gespür für die Bedürfnisse deines Körpers. Du erkennst viel früher, wann du einen Gang zurückschalten musst, um langfristig leistungsfähig zu bleiben.

Stärkung deines mentalen Mindsets

Deine innere Einstellung entscheidet oft über Sieg oder Niederlage, über das Erreichen eines Ziels oder das vorzeitige Aufgeben. Journaling ist ein unglaublich kraftvolles Werkzeug, um dein Mindset ganz bewusst zu formen, Motivation zu schöpfen und deine Ziele wirklich greifbar zu machen.

Schärfe deinen mentalen Fokus mit diesen Anregungen:

  • Visualisierung: Beschreibe ganz detailliert, wie du ein bevorstehendes Ziel erreichst. Wie fühlt es sich an, die Ziellinie zu überqueren oder das neue Gewicht zu stemmen? Spüre die Emotionen, die dabei hochkommen. Stell dir zum Beispiel den Geruch der Turnhalle, das Geräusch der anfeuernden Leute und das Gefühl des Triumphs vor.
  • Umgang mit Rückschlägen: Welchen Rückschlag habe ich diese Woche erlebt und was habe ich daraus gelernt? Konzentriere dich auf die Lektion, nicht auf den Frust.
  • Motivation: Warum mache ich das alles überhaupt? Verbinde dich wieder mit deinem inneren Antrieb. Was ist das grosse Ziel hinter all der Anstrengung?
  • Selbstgespräch: Welchen Satz habe ich mir heute während einer Anstrengung gesagt? War er unterstützend ("Komm, das schaffst du!") oder negativ ("Ich kann nicht mehr!")?

Dein innerer Dialog hat einen massiven Einfluss auf deine Leistung. Studien zeigen, dass Athleten, die bewusst positives Selbstgespräch nutzen, eine verbesserte Konzentration und weniger Angst im Wettkampf erleben. Dein Journal hilft dir dabei, diesen inneren Kritiker in einen echten Verbündeten zu verwandeln.

So wird Journaling zu deiner festen Routine

Du hast die richtigen Fragen, du weisst, was du schreiben willst – doch die beste Methode nützt nichts, wenn sie nicht zur Gewohnheit wird. Gerade für uns Sportler ist Konsistenz der Schlüssel zum Erfolg, sowohl im Training als auch bei der mentalen Arbeit. Hier zeige ich dir ein paar praxiserprobte Strategien, wie du Journaling für Sportler mühelos in deinen vollen Terminkalender integrierst, ohne dass es sich wie eine weitere lästige Pflicht anfühlt.

Die grösste Hürde ist oft der Gedanke, dass du dafür ewig viel Zeit brauchst. Aber das Gegenteil ist der Fall: Es geht nicht um lange Essays, sondern um kurze, fokussierte Momente der Reflexion.

Flaches Layout mit Notizbuch, Kaffee, Smartphone und Laufschuhen auf Holz, umgeben von bunten Aquarellfarben.

Deine 5-Minuten-Abendreflexion

Stell dir vor, du kommst von einem intensiven Bootcamp bei Templeshape nach Hause. Dein Kopf ist noch voller Eindrücke, die Muskeln sind müde. Statt direkt zum Handy zu greifen oder den Fernseher einzuschalten, nimmst du dir genau fünf Minuten für dein Journal.

Dieser kurze Moment hilft dir, den Tag bewusst abzuschliessen und wertvolle Erkenntnisse für dein nächstes Training zu sichern.

  • Beantworte nur eine Frage: "Was war heute meine grösste Herausforderung und was habe ich daraus gelernt?"
  • Feiere einen kleinen Sieg: "Worauf bin ich heute besonders stolz?"
  • Lass den Tag los: Schreib auf, was dich noch beschäftigt, um den Kopf für eine erholsame Nacht freizumachen.

Diese simple Routine verhindert, dass wertvolle Lektionen im Alltagsstress untergehen, und fördert die so wichtige Regeneration.

Deine 10-Minuten-Morgenplanung

Der Morgen ist die perfekte Zeit, um dich mental auf deine Ziele auszurichten. Eine 10-minütige Journaling-Session, vielleicht bei deiner ersten Tasse Kaffee, kann den Ton für den ganzen Tag angeben und dir die nötige mentale Klarheit für mehr Leistung verschaffen.

Fokussiere dich auf das, was kommt, und auf deine Absichten:

  • Tagesziel definieren: "Was ist die eine Sache, die ich heute in meinem Training erreichen will?" Zum Beispiel: „Heute will ich bei den Squats auf eine saubere Technik achten, auch wenn das Gewicht leichter ist.“
  • Mentale Vorbereitung: "Mit welcher Einstellung will ich heute in den Tag starten?"
  • Visualisierung: Beschreibe kurz, wie du dich fühlen wirst, wenn du dein Ziel erreichst.

Diese kurze, aber kraftvolle Übung ist wie ein mentales Warm-up. Du programmierst deinen Geist auf Erfolg und Fokus, bevor der Tag überhaupt richtig begonnen hat.

Gerade in unsicheren Zeiten hat sich gezeigt, wie wichtig stabile Routinen sind. Der Bericht «Sport Schweiz light» 2022 hat aufgezeigt, dass sich die COVID-19-Pandemie bei 34 Prozent der Schweizer Bevölkerung negativ auf das Sportverhalten ausgewirkt hat. Das unterstreicht, wie entscheidend mentale Anker wie das Journaling sein können, um auch in schwierigen Phasen die Motivation hochzuhalten.

Kleine Tricks mit grosser Wirkung

Eine neue Gewohnheit aufzubauen, braucht mehr als nur Willenskraft – es braucht clevere Systeme. Versuche mal, das Journaling in deine bestehenden Abläufe zu integrieren:

  • Der visuelle Anker: Lege dein Notizbuch direkt neben die Kaffeemaschine, auf deinen Nachttisch oder in deine Sporttasche. So wirst du automatisch daran erinnert.
  • Der digitale Stupser: Richte dir einen wiederkehrenden Termin in deinem Kalender ein – zum Beispiel "5 Min. Journaling" jeden Abend um 21:00 Uhr.
  • Kopple es an eine Gewohnheit: Schreibe immer direkt nachdem du deine Zähne geputzt oder bevor du deine Laufschuhe angezogen hast.

So wird das Schreiben zu einem selbstverständlichen Teil deines Tages. Wenn du tiefer in die Mechanismen der Gewohnheitsbildung eintauchen möchtest, findest du in unserem umfassenden Guide zum Aufbau neuer Gewohnheiten noch mehr wertvolle Tipps. Fang klein an, bleib dran, und du wirst schnell merken, wie dieses Ritual deine sportliche und mentale Entwicklung vorantreibt.

Gemeinsam wachsen mit der Templeshape Community

Mentale Stärke ist kein Einzelkampf. Die Energie, die entsteht, wenn du dich mit Gleichgesinnten umgibst, ist ein unglaublich starker Motor für deine persönliche Entwicklung. Genau diese Kraft nutzen wir bei Templeshape, um deine Journaling-Praxis aufs nächste Level zu bringen und deine mentale Klarheit für mehr Leistung zu festigen.

Es geht darum, dich auszutauschen, voneinander zu lernen und gemeinsam stärker zu werden – genau das macht die Atmosphäre bei Templeshape aus.

Austausch als Motivations-Booster

Ein kurzes Gespräch nach einem intensiven Bootcamp oder ein gemeinsamer Moment der Reflexion nach einer Yoga-Session kann oft mehr bewirken als stundenlanges Grübeln allein. Genau dann merkst du: Du bist mit deinen mentalen Hürden nicht allein.

Deshalb planen wir bei Templeshape, Journaling künftig gezielt in unsere Programme und Workshops zu integrieren. Damit schaffen wir einen geschützten Raum, in dem wir nicht nur unsere Körper, sondern auch unseren Geist trainieren können.

Finde deinen Accountability-Partner

Eine der wirksamsten Methoden, um dranzubleiben, ist ein sogenannter Accountability-Partner. Such dir jemanden aus der Community, mit dem du dich regelmässig und ganz ohne Druck über deine Fortschritte und Herausforderungen beim Journaling austauschen kannst.

Der Austausch mit einem Partner hilft dir, deine Gedanken zu sortieren und deine Erkenntnisse zu festigen. Es geht nicht um Kontrolle, sondern um gegenseitige Inspiration und Unterstützung auf Augenhöhe.

Stell dir vor, du teilst eine Erkenntnis aus deinem Journal über einen Leistungsdurchhänger und dein Partner antwortet: "Kenne ich total! Mir hat dabei geholfen, meinen Fokus neu zu setzen." Solche Momente sind Gold wert und stärken deine Motivation ungemein.

Ideen teilen und voneinander profitieren

Die Templeshape Community ist ein riesiger Schatz an Erfahrungen und Wissen. Nutzt diesen Raum, um euch gegenseitig zu inspirieren – nicht nur im Training. Ihr könnt euch über mentale Strategien austauschen oder euch gegenseitig eine passende Geschenkidee für Sportler empfehlen, wenn mal wieder ein Geburtstag ansteht.

Das gemeinsame Wachstum steht bei uns im Mittelpunkt. Sprecht offen über das, was euch bewegt. Vielleicht entdeckt ihr zusammen neue Journaling-Fragen oder motiviert euch gegenseitig, auch an Tagen dranzubleiben, an denen die Lust mal fehlt. Diese Verbundenheit ist der Schlüssel, um nachhaltige Gewohnheiten zu etablieren und die mentale Stärke aufzubauen, die für Spitzenleistungen unerlässlich ist.

Häufige Fragen zum Journaling für Sportler

Du überlegst, mit dem Journaling anzufangen, aber ein paar Fragen schwirren dir noch im Kopf herum? Perfekt. Hier räumen wir mit den typischen Unsicherheiten auf, damit du ohne Zögern loslegen und die mentale Klarheit finden kannst, die dich im Training wirklich weiterbringt.

Wie viel Zeit muss ich täglich investieren?

Gute Nachrichten: Vergiss den Druck, seitenlange Romane schreiben zu müssen. Bereits fünf bis zehn Minuten pro Tag machen einen riesigen Unterschied und bringen dir die mentale Klarheit, die du suchst.

Entscheidend ist die Regelmässigkeit, nicht die Dauer. Sieh es wie Zähneputzen – eine kleine, feste Gewohnheit. An manchen Tagen fliessen die Gedanken vielleicht nur so aus dir heraus, an anderen notierst du nur drei Stichpunkte zu deinem Befinden. Beides ist Gold wert.

Was tun bei einer Schreibblockade?

Das leere Blatt starrt dich an? Das kennen wir alle. Wenn du mal nicht weisst, was du schreiben sollst, schnapp dir einfach eine der gezielten Fragen aus den vorherigen Abschnitten. Wähl die, die dich gerade am meisten beschäftigt, und schreib einfach drauf los, ohne das Ergebnis zu bewerten.

Eine andere Technik, die fast immer funktioniert, ist das sogenannte „Freewriting“:

  • Stell dir einen Timer auf exakt drei Minuten.
  • Schreib alles auf, was dir durch den Kopf geht – komplett ungefiltert. Auch wenn es Sätze sind wie „Ich weiss nicht, was ich schreiben soll“.
  • Hör erst auf, wenn der Wecker klingelt.

Diese Methode ist ein echter Game-Changer, um Blockaden zu lösen und wieder in den Schreibfluss zu kommen.

Morgens oder abends – was ist besser?

Hier gibt es kein allgemeingültiges „besser“, sondern nur ein „besser für dich“. Mein Rat: Probier einfach beides aus und schau, was sich nahtlos in deinen Alltag einfügt.

Am Morgen kann dir das Schreiben helfen, dich mental auf dein Training und die Ziele des Tages einzustimmen. Es ist wie ein kurzes Briefing mit dir selbst.

Abends hingegen ist es das perfekte Ritual, um den Kopf freizubekommen, die Learnings aus dem Training zu verarbeiten und die Weichen für einen erholsamen Schlaf zu stellen.

Muss ich mein Journal mit anderen teilen?

Ganz klares Nein. Dein Journal ist dein persönlicher, geschützter Raum. Hier kannst und sollst du zu 100 % ehrlich mit dir selbst sein.

Dein Journal ist ein vertraulicher Dialog mit dir selbst. Diese Privatsphäre ist entscheidend, damit du ohne Filter reflektieren und wachsen kannst.

Manchmal kann es aber unglaublich hilfreich sein, ausgewählte Erkenntnisse gezielt zu teilen. Nehmen wir an, du merkst, dass eine bestimmte Übung bei dir immer wieder mentale Blockaden auslöst. Darüber mit deinem Coach bei Templeshape oder einem Trainingspartner zu sprechen, kann wahre Wunder wirken. Dieser gezielte Austausch bringt dein Training voran, ohne dass du deine intimsten Gedanken preisgeben musst.


Möchtest du die Kraft der Gemeinschaft nutzen, um deine mentalen und körperlichen Ziele zu erreichen? Bei Templeshape findest du nicht nur schweisstreibende Workouts, sondern auch eine unterstützende Community und die richtige Anleitung, um deine Gewohnheiten nachhaltig zu verändern. Entdecke unsere Kurse und finde heraus, wie wir dich auf deinem Weg begleiten können: https://templeshape.com


Tags

Journaling für Sportler, Leistungssteigerung, Mentale Stärke Sport, Sportpsychologie Tipps, Trainingsreflexion


Cela pourrait aussi t'intéresser :

Tu as une question ? Réponds !

nom*
Email*
Message
0 de 350