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February 26

Handy-los durch den Tag

Geht das Leben ohne Handy?

An den meisten Tagen, starten wir direkt mit dem Blick auf unser Handy.

Egal ob wir unsere Neuigkeiten abrufen müssen, den Alarm ausschalten, oder uns zehn Minuten unserem virtuellen Pflanzen gießen widmen.

Der Handykonsum ist kurz nach dem Aufwachen meistens vorhanden.

Auch während des Vormittags trudeln tausende Neuigkeiten, wichtige Benachrichtigungen und Updates auf uns ein und wir ertrinken in den Fluten der Information und klammern uns an die Spamfilter, die uns den Tag erleichtern.

Selbst in der Mittagspause lassen sich unsere Augen nicht vom Bildschirm lösen, denn Instagram, Facebook und Co haben immer neue, interessante Updates auf Lager.

Nicht selten nehmen wir Nahrung zu uns, ohne zu schmecken, da unsere ganze Aufmerksamkeit dem leuchtenden Gadget gilt.

Obwohl wir wissen, dass es uns ablenkt, wir uns danach schlechter konzentrieren können und es unsere Schlafhormone stoppt hängen wir besonders gerne abends noch einmal vor dem kleinen Kästchen.

Wir stellen den Wecker für den nächsten Morgen und starten ganz ähnlich in den kommenden Tag.

 

Geht es ohne Handy

Ist Handykonsum mehr als eine Angewohnheit?

Durchschnittlich verbringen wir rund 3.6 Stunden täglich an unseren Handys, nicht mitgerechnet wird natürlich die Zeit, die wir vor Anderen Bildschirmen, wie Fernseher und Computer verbringen.

Knapp ein Drittel unseres Tages geht also an diese Spielereien verloren – erstaunlich ist, dass dies auf die Erwachsenenwelt, sowie auch auf Kinder zutrifft.

Handykonsum ist heutzutage mehr als eine Angewohnheit, denn wir sind davon abhängig.

Man kann sogar als Sucht davon sprechen, denn uns fällt sofort auf, wenn unser Handy nicht in der Hosentasche steckt.

Es fühlt sich beinahe wie ein Mini-Herzinfarkt an, wenn wir realisieren, dass unsere Arm-Verlängerung fehlt.

Handykonsum

Wie sehr beeinflusst Handy Konsum?

Nun stellt sich die Frage, wie sehr beeinflusst Handy Konsum tatsächlich?

Handys erleichtern uns ohne Frage den Tag enorm.

Wir sind nur einen Anruf, oder SMS von der Arbeit, sowie Familienmitgliedern und Notfällen entfernt.

Ohne Handy zu leben, ist quasi undenkbar.

Wie sehr allerdings erwartet wird, erreicht zu werden und welche negativen Einflüsse und Angewohnheiten uns täglich begleiten ist uns selten bewusst.

  • Kinder werden in der heutigen Zeit in den Handy Konsum hineingeboren. Mit nur 8 Jahren haben bereits 25% der Kinder ihr Eigenes Handy. Mit nur 12 Jahren liegt der Prozentsatz bereit bei 70%. Dabei können Kinder ihren Handy Konsum noch schlecht kontrollieren und sind eher Suchtgefährdet. Eine Studie der USA, die unter John Hutton geleitet wurde, stellte fest, dass sich bereits eine einzige Stunde vor einem Bildschirm auf die Gehirnentwicklung auswirken könnte. Eine eingeschränkte Sprach und Schreibentwicklung hat, laut Hutton, der erhöhte Handykonsum zur Folge. Die Auswertungen dieser Studien müssen allerdings mit Vorsicht genossen werden, da sie ohne Kontrollgruppe stattgefunden hat. Die meisten Ärzte sind sich jedoch sicher – Handys soll es für Kinder unter 11 Jahren überhaupt nicht nicht geben, um der gesunden Gehirnentwicklung eine Chance zu geben.

 

  • Aber nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene werden stark beeinflusst. Das konstante Starren auf einen kleinen Bildschirm, strengt nämlich an. Zur Folge gibt es starke Kopfschmerzen und eine schlechtere Konzentration, was sich natürlich negativ auf die Arbeit auswirken kann.

 

  • Nicht nur unser Gehirn wir übermäßig angestrengt. Auch unser Körper leidet darunter, da wir dazu neigen unsere Schultern nach vorne zu verlagern und einen Rundrücken zu bilden, während wir unsere Smarten-Gadgets vor dem Körper halten. Eine Haltung, die wir früher nur von Bücherwürmern kannten, ist heute Gang und Gebe.

 

Handy

Was können wir tun, um uns zu verbessern?

Eines ist klar: Ohne Handy geht es heutzutage nicht mehr.

Besonders in der Arbeitswelt werden Handys täglich genutzt.

Es gibt also kein Entkommen… oder?

Wir können zumindest unseren privaten Konsum einschränken.

Anstatt sich täglich den News-feed reinzuziehen, kann man sich eine Zeitung kaufen.

Es gibt auch Brettspiele, anstatt der Handy Spiele und echtes Gärtnern, anstatt der virtuellen Version.

Konstanter Handy Konsum ist eine Angewohnheit, die man mit etwas Durchsetzungsvermögen ablegen kann.

Den großen Unterschied kann man am Wochenende erreichen.

Anstatt sich besonders intensiv mit dem Handy zu beschäftigen, da man mehr Zeit hat, kann man es auch für zweit Tage komplett weglegen – Einfach nicht mitnehmen.

Geheimtipp: Auch in 2020 kann man Handys komplett ausschalten.

Wie sehr eine Bildschirmpause entspannt erfährt man bereits nach wenigen Minuten.

Eine Dehnübung am Mittagstisch, anstatt dem normalen Schweigen verhilft bestimmt auch zu einer angeregten Konversation und vielleicht kannst auch du deine Mitarbeiter dazu bewegen, es dir gleich zu tun.

Einem die vielen Stunden des Handykonsums ins Bewusstsein zu rufen, ist bereits der erste, große Schritt in die richtige Richtung.

Auch deine Kinder lernen es von dir – je weniger du dein Handy verwendest, desto eher erreichst du dasselbe bei deinen Kindern.

Teile deine Meinung unbedingt mit deinen Mitmenschen, um auch wirklich etwas zu verändern!


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