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May 29

Grillen

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Wie steht es mit dem Sonntags-Grillen

Die Grillsaison hat bereits begonnen und eifrig kümmert man sich um die perfekte Temperatur der Grillkohle, das Marinieren des Fleisches und natürlich darf auch das eine oder andere Bier dabei nicht fehlen.

Wer sich für eine gegrillte Mahlzeit entscheidet, mit Soßen und massig Fleisch weiß bereits, dass man damit dem Körper nichts Gutes tut.

Man entscheidet sich konkret für einen Tag mit Genuss und ignoriert die Folgen, oder nimmt sich vor, die folgenden Tage zu fasten.

Der Fleisch Konsum sinkt im deutschen Sprachraum zwar durchschnittlich, aber gegrillt wird trotzdem oft, in manchen Familien sogar wöchentlich.

Wir fragen uns zum Thema passend: Wie wirkt sich Fleisch auf unseren Körper aus und macht es einen Unterschied, ob es gekocht/gebraten, oder gegrillt wird?

Grillen

Häm

Wer rotes Fleisch genauer unter die Lupe nimmt, lernt schnell über Häm.

Bei Häm handelt es sich um das rote Farbpigment im Fleisch, welches nur ganz schlecht im Dünndarm resorbiert werden kann.

Dadurch gelangt es in den Dickdarm.

Dank experimenteller Studien nimmt man an, dass Häm die Zellen im Dickdarm reizen und schädigen kann.

Infolgedessen nimmt die Geschwindigkeit der Zellteilung zu, um den Zellverlust auszugleichen.

Hyperprofileration entsteht und das Risiko einer Zell-Veränderung und somit dem Krebsrisiko erhöht sich.

Rotes Fleisch an sich sollte daher generell nur in Maßen konsumiert werden, aber nicht nur die Art es zu kochen spielt eine Rolle, sondern zuvor geht es um die Behandlung und Lagerung!

Fleisch

N-Nitrosoverbindungen (NOCs)

Wer Fleisch zu Hause im Gefrierschrank lagern hat, oder sein Fleisch nicht direkt beim Bauern, sondern im Supermarkt kauft, setzt sich früher oder später mit Nitrosoverinbindungen auseinander.

Fleisch wird häufig mit Nitrit konserviert, um es länger haltbar zu machen.

Nitrit hat also eine Bakterien-hemmende Wirkung, die vom Fleischproduzenten genutzt wird.

Hier entsteht eine Hauptquelle von NOCs in der Nahrung.

Die Reaktion von Nitrit mit Abbauprodukten von Aminosäuren kann zur Bildung von NOCs führen.

Außerdem können NOCs im Magen-Darm-Trakt produziert werden, ein Prozess, der durch Häm erleichtert werden könnte.

NOCs können mit der DNA interagieren und als solche zur Entwicklung von Krebs beitragen.

Auch hier ist die Schlussfolgerung klar: Auf Fleisch sollte man häufiger verzichten, als es uns lieb ist.

Außerdem lohnt es sich beim Bauern direkt sein Fleisch zu kaufen und sich bei ihm zu informieren, ob das Fleisch auf irgendeine Weise behandelt wurde.

Fleisch

Heterocyclische Amine

Ein weiterer möglicher Nachteil des Konsums von rotem Fleisch ergibt sich beim Kochen.

Sobald Fleisch gekocht wird, reagieren verschiedene Muskelkomponenten mit Aminosäuren und Zucker.

Obwohl es hier auf die Temperatur bei der Zubereitung und auf die Dauer des Kochens stark ankommt, bilden sich hier häufig Heterocyclische Amine.

Diese heterocyclischen Amine gelten als mögliche, oder wahrscheinliche Karzinogene – das bedeutet, dass sie die DANN binden können und dadurch als Krebserreger gelten.

Allerdings ist die Wissenschaft sich noch nicht ganz einig, wie dies mit dem Verzehr von rotem und verarbeitetem Fleisch zusammenhängt.

Studien belegen allerdings einen konkreten Zusammenhang zwischen dem Verzehr von rotem Fleisch und Darm Krebs.

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe

Schlussendlich geht es doch noch ums Grillen.

Während der Zubereitung von Fleisch bei hohen Temperaturen wie beim Grillen, besteht die Möglichkeit, dass sich polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe bilden.

Das passiert folgendermaßen: Sobald Fett vom Fleisch auf heiße Kohlen oder stark erhitzte Oberfläche tropft, entsteht Rauch.

Diese Rauchentwicklung kann polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe enthalten, welche wiederrum aufsteigen und am Fleisch haften bleiben.

Diese polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffe werden als krebserregend angesehen.

Es entsteht nämlich eine Umwandlung der polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffe durch spezifische Enzyme – Diese Verbindungen führen zu Verbindungen mit der RNA.

Immer noch Lust auf Grillen?

Zusammenfassend kann man sich eigentlich nur vornehmen, diesen Sommer weniger zu grillen, oder gegebenenfalls auf Gemüse umzusteigen.

Besonders wer sich seinem Traumgewicht nähern möchte, sollte eine andere Ernährungsstrategien in Erwägung ziehen und vom wöchentlichen Bier, Soße und gegrillten Fleisch die Finger lassen.

Dennoch wollen wir den Sommer genießen und gegen den einen Grillabend im Monat gibt es nur wenig Einwände.

Somit wünschen wir unseren Leser und Leserinnen einen gesunden Sommer mit viel Bewegung!


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