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May 23

Geld

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Geld ist nicht gleich Qualität-Zeit

Als Student kennt man es- das Pleite sein.

Jedes Produkt wird günstig gekauft, jeder Cent zweimal umgedreht und Luxus hat keinen Platz im eigenen Leben.

Manchmal kommen die Eltern ins Spiel und für kurze Zeit genießt man dann doch ein kleines Stück des Lebens, das über das Minimum hinaus geht.

Die Unabhängigkeit ist aber zu wichtig, als dass man die Eltern um Geld bitten möchte und so bleibt man eben doch pleite– drei Jahre, fünf Jahre, vielleicht auch sieben. 

Geld

Und danach?

Hat man vom Ferialjob abgesehen, seinen ersten richtigen Job.

Man verdient noch wenig, aber selbst das noch geringe Einkommen fühlt sich wie eine neue Welt an.

Das Erwachsen-sein macht endlich wieder mehr Spaß und man gibt aus, was man verdient.

Am Ende des Monats bleibt meist nur wenig übrig, vielleicht erspart man sich das Geld für einen Urlaub, oder ein Auto.

Aber am Ende des Jahres ist die Kassa wieder leer.

Münzen

Nach knapp einem Jahr, vielleicht auch zwei, wird man dann endlich befördert und verdient etwas mehr Geld.

Eine neue Couch, das neueste IPhone eine Wohnung mit Garten, höhere Fixkosten werden angeschafft und wieder steht man am Ende des Jahres ohne Erspartes da.

Inzwischen hat man eventuell sogar einen Partner, manchmal bereits Kinder und auch hier wird das Sparen schwer gemacht.

Es wird mehr gearbeitet.

immer mehr Geld

Und das Geld rollt herein

Wer in seiner Arbeit immer weiter aufsteigt, schafft es irgendwann nach ganz Oben.

40 Stunden Arbeit gehören nun endgültig der Vergangenheit an und das Geld rollt herein.

An das arme Studentenleben wird kaum zurückgedacht und ein eigenes Haus muss her.

Die Fixkosten steigen erneut und wieder ist am Ende des Jahres der Kontostand auf null.

Wollen wir immer mehr?

Es liegt an der momentanen Gesellschaft, dass uns vorgelebt wird, immer mehr zu wollen.

Mehr Arbeit, mehr Geld, mehr ausgeben, luxuriösere Urlaube, bessere Autos und mehr Ansehen.

Das endet heutzutage immer öfter im Burn-out, nachdem wir längere Zeit überhaupt nicht arbeiten können und erst dann erkennen, was wirklich wichtig ist.

Um den Kreis zu durchbrechen, müssen wir uns jetzt vor Augen halten, was uns im Leben tatsächlich Freude bereitet und wie man mit Geld richtig umgeht.

Sparen!

Zunächst sollte Sparsamkeit ganz Oben stehen.

Egal wie groß das Einkommen ist, man sollte immer etwas auf die Seite legen, damit man es auch durch eine Krise schafft.

Das zeigt uns nicht nur die momentane Situation, sondern wird dies jeder bestätigen, der schon einmal überraschenderweise seinen Job verloren hat.

Bescheiden zu leben und die wenigen Gegenstände wertzuschätzen, die man besitzt macht glücklicher, als sich ständig Neues zu kaufen.

An neuen Gegenständen erfreuen wir uns grundsätzlich nur kurz, sobald die Freude vorbei ist, fangen wir erneut an, Sachen zu kaufen.

Wer sich nur selten etwas leistet, freut sich dafür umso mehr.

Wer das nicht glaubt, muss nur an die Studentenzeit zurückdenken.

Mehr Geld, oder...?

Familie, Freunde, Partner, Soziale Kontakte – Mit wem möchte man den Reichtum teilen, wenn man 70 Stunden pro Woche arbeitet und überhaupt keine Zeit für seine Mitmenschen hat?

Freunde und Familienmitglieder sind wichtig, damit es uns gut geht und werden unverzichtbar, wenn es uns gerade nicht so gut geht.

Soziale Kontakte zu pflegen ist genauso wichtig, wie gesund zu essen und uns ausreichend zu bewegen.

Hier muss man aktiv eine Entscheidung fällen: Mehr Geld, oder mehr Freude am Leben?

Ist Zeit Geld?

Zuletzt sollten die eigene Gesundheit und der Körper auf der Liste stehen.

Wer zu viel arbeitet, hat keine Kraft mehr, sich um sich selbst zu kümmern.

Man geht kaum mehr an die frische Luft und bewegt sich generell wenig.

Dabei raus kommt Übergewicht, Gelenkschmerzen, Herz- Kreislauf Probleme und oft Depression.

Mit Geld kann man diesen Schaden nicht mehr beheben, sondern ausschließlich mit Zeit.

Zeit ist also nicht gleich Geld.

Wer am Anfang der oben genannten Spirale steht, kann sein Leben noch anders planen – weniger ist manchmal mehr.

Wer schon mitten drin steckt, kann jederzeit aussteigen und einen komplett anderen Weg einschlagen.

Das bedarf guter Planung, ist aber nicht unmöglich.

Wir möchten dazu ermutigen, die kurze Zeit auf dieser Erde so gut wie möglich zu nutzen und sich nicht hinter dem Computer und in Business-Meetings zu verstecken.

Zeit ist begrenzt, Geld nicht.

Es wird immer noch jemanden reicheren geben.

Wir können uns nur sozialen Reichtum aufbauen, Freunde treffen und mit der Familie entspannen.


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