fbpx

February 3

Dein Guide Zum Thema Glück

0  comments

Die Perspektive von Glück

Wer gefragt wird, ob man mit dem eigenen Leben zufrieden und glücklich ist, antwortet meist mit “Ja, im Großen und Ganzen schon.”

Bei der Folgefrage „Was würdest du dir denn anders wünschen?“ werden dann oft die Bereiche Geld, Gesundheit und Freizeit angesprochen. 

„Glück“ oder „glücklich sein“, ist somit ein weiter Begriff und realtiv schwierig zu definieren.

Deshalb haben wir uns damit beschäftigt und uns folgendes gefragt: Was ist Glück überhaupt?

Inwiefern können wir unser Glück beeinflusse? 

Wovon hängt eigentlich unser Glück ab?

Zunächst müssen wir das Wort „Glück“ genauer unter die Lupe nehmen, denn im deutschsprachigen Raum hat dieses Wort nicht nur eine, sondern gleich drei Bedeutungen.

Um die verschiedenen Bedeutungen genauer erklären zu können, kann man sich die englische Sprache zu Hilfe kommen lassen.

Die Worte „Luck“, „Pleasure“ und „Happiness“ sind nämlich eng miteinander verknüpft und tragen alle zur Definition von „Glück“ bei.

  • Luck – Mit Glück, oder Luck werden oft glückliche Zufälle beschrieben. Es handelt sich dann um Luck, wenn man beispielsweise ungeplant jemanden trifft, den man schon seit langer Zeit nicht mehr gesehen hat. Man erfreut sich also in diesem Moment aufgrund eines glücklichen Zufalls.
  • Pleasure – Glück wird ebenfalls als Pleasure beschreiben, wenn man sich in einem Moment euphorisch über etwas freut, oder einen Moment stark genießt. Das kann sich auf einen Moment mit Freunden, gutem Essen, oder dem genüsslichen Gefühl nach einer Sporteinheit beziehen.
  • Happiness- Dies ist der Überbegriff für eine längere Zeitspanne des Glücklich-seins. Meistens wird, auch in diesem Text, auf diese Form von Glück bezuggenommen.
was ist Glück?

Wie glücklich sind wir denn eigentlich?

Nicht nur wir, sondern auch der “World Happiness Report” möchte wissen, wie glücklich Menschen eigentlich sind.

2019 wurden die Bevölkerungen vieler Länder gefragt, wie zufrieden die Menschen insgesamt gesehen mit ihren Leben sind.

Dabei ist herausgekommen, dass zum Beispiel 30% der Befragten deutschen Bürger sehr zufrieden sind.

Knapp 62% sind ziemlich zufrieden und der Rest unterteilt sich in nicht sehr zufrieden und überhaupt nicht zufrieden. 

Obwohl die Umfrage auf den ersten Blick recht positiv ausgefallen ist, liegen beispielsweise Deutschland, ein bildungsnahes, modernes und wohlhabendes Land, im Ländervergleich relativ weit unten.

Es müssen sich unter der USA, Schweden und Australien etc. mit dem Platz 16 zufriedengeben.

Die Schweiz, ein Land, welches verglichen mit anderen Ländern wirklich wenige Probleme hat (ich bin selbst Schweizerin und kann das somit gut beurteilen), liegt lediglich auf Platz 6.

An erster Stelle steht übrigens Norwegen, dicht gefolgt von Dänemark und Island.

Am unteren Ende befinden sich Syrien, Tansania und Burundi.

Deren Glücklichkeitsgrad liegt bei durchschnittlich 3,4 von 10 möglichen Punkten. 

glücklich sein

Wer ist glücklich?

Um Glück überhaupt messen zu können, müssen die Grundbedürfnisse gedeckt sein.

Diese Messung kann also eigentlich erst beginnen, wenn wir ein Dach über dem Kopf, ausreichend Nahrung, Wasser, Geld haben und eine ausreichende Bildung geniessen können.

Wer sich den Ländervergleich genauer ansieht, stellt schnell fest, dass das untere Drittel der befragten Länder diese Grundbedürfnisse nur teilweise abdeckt bis gar nicht abdeckt.

Beim Thema Geld wurde spannenderweise inzwischen festgestellt, dass es nicht nur zu wenig, sondern auch zu viel des Guten gibt.

Am glücklichsten sind die Menschen, die sich im Laufe ihres Lebens alle Notwendigkeiten leisten können, jedoch immer noch Raum zum Träumen haben.

Weniger glücklich sind dagegen diejenigen Menschen, die zu viel Wohlstand haben.

Dadurch verlieren alle Gegenstände ihren Wert, da es nichts gibt, was man nicht ersetzten oder sich leisten kann.

Auch das soziale Umfeld scheint beim Thema Glück eine wichtige Rolle zu spielen.

Dabei geht es nicht nur um Mitmenschen, Familie und Freunde, sondern auch um das unmittelbare Umfeld in der Nachbarschaft.

Wer sich ein neues Auto leistet, freudig nach Hause fährt und entdeckt, dass sich die beiden Nachbaren ein noch besseres Auto gegönnt haben, verliert schnell seine Freude am eigenen Glück.

Anhand dessen erkennt man, dass Glück im Sinne von “Pleasure” durch Güter nicht langfristig glücklich macht, da es den Wert verliert oder stets von anderen Menschen übertrumpft werden kann.

Freunde und Familie spielen natürlich auch eine große Rolle, wenn es um Zufriedenheit, Erfülltheit und Glück im eigenen Leben geht.

Gesunde, tiefe und echte Beziehungen mit Eltern, Geschwistern und mit einem Partner oder einer Partnerin sind enorm wichtig.

Man hat dadurch Orte, an denen man sich fallen lassen kann, wenn man keine Kraft hat, oder andern eine Auffangstelle bieten und somit etwas zurückgeben kann.  

Ein weiter Faktor von Glück ist die eigene Gesundheit.

Wer sich an guter Gesundheit erfreuen kann, gehört zu den Glücklichen.

Das ist allerdings nicht jedem bewusst.

Besonders glücklich sind Menschen, die anfangs gesund waren, erkrankt und sich anschliessend wieder ihre neugewonnene gute Gesundheit geniessen dürfen.

Man weiss nicht was man hat, bis es weg ist.

Nicht wahr?

 

Glück

Was können wir also tun, um grundsätzlich glücklicher zu sein?

Sich mit dem Thema Glück zu befassen ist bereits ein Schritt in die richtige Richtung.

Der Hauptfaktor, wenn es um Zufriedenheit mit dem eigenen Leben geht, liegt nämlich in der Wertschätzung und Achtsamkeit.

Wer sich seinem eigenen Glück nicht bewusst ist, sollte mehr Zeit damit verbringen, über die folgenden Punkte zu reflektieren.

  • Güter die den Alltag erleichtern, für die man hart gearbeitet hat und die auch nach vielen Monaten den Wert nicht verlieren, sollten geschätzt werden, anstatt nach kurzer Zeit den Wert zu verlieren. Wie leicht unser Leben durch solch alltägliche Gegenstände gemacht wird, ist meist nur denen bewusst, die bereits ohne sie leben mussten.

 

  • Überleg dir mal, wie dein Leben wäre ohne gewisse Familienmitglieder oder Freunde deren Präsenz in deinem Leben du mittlerweile als selbstverständlich anschaust. Wie viel uns Familien und Beziehungen wert sind, erkennen wir oft erst, wenn diese Menschen sich aus unseren Leben verabschieden. Wertschätzung und Achtsamkeit sind also ein großer Teil glücklicher Beziehungen.

 

  • Auch die eigene Gesundheit und Fitness kann durch mehr Bewegung und bewusste Ernährung zelebriert werden. Dem Körper etwas Gutes zu tun, kann den Selbstreflektion-Prozess unterstützen und hilft einem zu erkennen, wie glücklich man ist, gesund zu sein.

 

  • Wer mit der momentanen Situation des eigenen Lebens tatsächlich nicht zufrieden ist, kann etwas dagegen unternehmen. Den Schritt zu wagen und etwas Neues auszuprobieren verlangt Mut und gute Planung. Aber auch dieser Prozess muss durch Achtsamkeit erst verarbeitet und in die Wege geleitet werden. Schritt für Schritt geht es auch hier in Richtung Glück.

Das Glück liegt uns also bereits näher, als wir glauben.

Wer mit mehr Achtsamkeit durchs Leben geht, hat es grundsätzlich leichter.

Wenn wir unser Verhalten mehr steuern und uns in eine bewusste Richtung bewegen, schaffen wir es bei der nächsten “World Happiness Report”- Umfrage vielleicht in die Top 3, wer weiß?

Alles zum Thema Glück

Tags


You may also like

Sonnencreme

Mittagsschlaf

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

{"email":"Email address invalid","url":"Website address invalid","required":"Required field missing"}

Subscribe to our newsletter now!